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LesMigraS-Kampagne zu Gewalt und Mehrfachdiskriminierungserfahrungen von lesbischen, bisexuellen Frauen und Trans*Menschen in Deutschland

Im Herbst 2009 begann LesMigraS mit einer Kampagne zu  Gewalt und Diskriminierungserfahrungen von lesbischen und bisexuellen Frauen und Trans*. Das Herzstück der Kampagne bestand aus einer Studie (2010-2012) zu Diskriminierungs- und Gewalterfahrungen von lesbischen und bisexuellen Frauen und Trans*Personen in Deutschland. Wie grundlegend in unserer Arbeit bei LesMigraS, wurde auch in der Studie  ein Fokus auf Mehrfach-Zugehörigkeit gerichtet und der Schwerpunkt der Befragung auf mehrdimensionale Diskriminierungen gelegt. Im Mittelpunkt standen dabei vor allem die Dimensionen Rassismus, Trans*diskriminierung, Homophobie und Sexismus. Anspruch der Studie war es, diese Dimensionen, ihre Verzahnung und Verflochtenheit mit einem intersektionalen Ansatz (Mehrfach-Zugehörigkeiten, Mehrfach-Diskriminierungen) zu erfassen. Dies stellt eine Neuerung in der deutschen Gewalt- und Diskriminierungsforschung dar.

Methodisch wurde mit einer quantitativen Untersuchung mittels eines Fragebogens gearbeitet, der online ausgefüllt werden konnte, aber auch in Papierform verteilt wurde. Ergänzend wurden qualitative Interviews und eine Gruppendiskussion geführt. Die Fragebogenerhebung und die Interviews fanden im Zeitraum von August bis November 2010 statt. Die Studie wurde im 2012 veröffentlicht.

Die Studienergebnisse und Empfehlungen präsentieren wir auf den folgenden Seiten.

Quelle: http://www.lesmigras.de