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LesMigraS

Antidiskriminierungs- und Antigewaltbereich der Lesbenberatung Berlin e.V. 

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LesMigraS bei facebook: tl_files/lesmigras/Facebook-icon.jpg

LesMigraS bei twitter:Das Twitter-Logo: ein kleiner blauer Vogel

 LesMigraS bei Vimeo: tl_files/lesmigras/Tapesh/Logos/vimeo_logo_blue.jpg

Training für Ehrenamtlich in der Unterstützungsarbeit mit geflüchteten LSBT*I

Unser erstes Training für Ehrenamtliche im Bereich queere Geflüchtete (Mi, 09.11.2016),
richtet sich an Ehrenamtliche die selbst Flucht- und/oder Rassismuserfahrung haben.
Unser zweites Training (Mi, 17.11.2016) richtete sich an alle Ehrenamtlichen.

Beide Treffen sind für schon tätige Ehrenamtliche gedacht. Gemeinsam wollen wir uns über unsere Erfahrungen austauschen und Strategien für den Umgang mit Überforderung entwickeln. Dabei wollen wir auf Selbstverantwortlichkeit, Grenzsetzung und Motivationen eingehen.

Wir freuen uns über eure Anmeldung! Bei Interesse schreibt uns an info@lesmigras.de


Trainings für Ehrenamtliche

 
Mittwoch 09.11.2016 10.00-13.00 Uhr
Ort: Lesbenberatung Berlin, Kulmer Strasse 20a, 10783 Berlin
Wer:  Ehrenamtliche mit Flucht- und/oder Rassismuserfahrung im Bereich queere Geflüchtete

Mittwoch .11.2016 10.00-13.00 Uhr
Ort: Lesbenberatung Berlin, Kulmer Strasse 20a, 10783 Berlin
Wer:  Alle ehrenamtlich Tätigen im Bereich queere Geflüchtete

 

 

 

Stop-Trans*-Pathologisierungs, Trans* Empowerment Wochenende

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Zum Stop-Trans-Pathologisierungstag (STP) ende Oktober, an dem international für die depathologisierte Anerkennung von Trans*Menschen sowie die selbstbestimmte Anerkennung von Gender-Identitäten gekäpft wird, veranstalten wir am 29. und 30.10.16 ein Trans*Empowerment-Wochenende.  

Mit ein Brunch am 29.10 und Workshops am 29. und 30.10

Hier gibt es das Programm als pdf-Dokument. Programm

Neue Bücher in unserer Bibliothek

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In der Bibliothek der Lesbenberatung/LesMigraS haben wir jetzt viele neue Bücher! Neu für euch haben wir Romane, Kinderbücher, Anthologien und Ratgeber. Mit dabei sind Bücher über May Ayim und Audre Lorde, ein Kinderbuch zu Inter*, ein Ratgeber zu Empowerment in Bezug auf Rassismus für Kinder und zwei Romane zu Migrationsgeschichten von Ghana und Nigeria in die USA und zurück. Kommt einfach vorbei, macht es Euch gemütlich, schaut in die Bücher und leiht Euch, die Bücher, die Euch interessieren, aus!

Ausführliche Beschreibungen zu den Büchern findet ihr hier als pdf-Dokument.

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Hotline gegen Gewalt und Diskriminierung

Hast du Gewalt oder Diskriminierung erlebt?

Wir unterstützen dich - kostenlos, vertraulich und parteilich!

Ruf uns an!

Unsere Hotline: 030 - 21 91 50 90

Montag und Donnerstag 14 - 17 Uhr

Dienstag und Mittwoch 10 - 13 Uhr

Egal welche Form von Gewalt oder Diskriminierung du erlebst hast, wir sind für dich da!

 

Aktuell:

 

Lesbisch-Schwules Stadtfest

Nach den Auseinandersetzungen im letzten Jahr und nach einigen Veränderungen werden wir wieder beim Lesbisch-Schwulen Stadtfest (16. – 17. Juli) unsere Präsenz zeigen.

Ihr findet unseren Stand an der üblichen Stelle in der Kalkreuthstraße.
Unser Motto dieses Jahr lautet: "Wir sind mehr..."

  • Wir sind mehr als nur Lesben, queere und Trans* Menschen, einige von uns sind auch People of Color, Schwarze, Menschen mit Migrations- oder Fluchtgeschichte.
  • Wir sind mehr als nur gegen Homophobie und setzen uns gegen jede Form von Gewalt und Diskriminierung ein, vor allem gegen alltäglichen Rassismus, Klassismus und Ableismus.
  • Wir sind mehr als nur in Trauer für Orlando, sondern auch bestürzt über jeden Brandanschlag auf Geflüchtete und die Attacken auf den Istanbuler Trans*-Pride.
  • Wir sind viel mehr als Lesben-Beratung und suchen einen neuen Namen.

 

An unserem Stand könnt ihr...

... an unserem Namenswettbewerb für einen neuen Namen für die Lesbenberatung teilnehmen.
... Taschen mit tollen Stencils besprühen.
... euch Informationen zu unseren aktuellen Angeboten holen.
... an unserem Quiz-Rad drehen.
... mit uns über all die Dinge sprechen, die euch gerade in der Stadt und der Welt beschäftigen.

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Namenswettbewerb: Die Lesbenberatung sucht einen neuen Namen

Wir suchen nach einem neuen Namen für die Lesbenberatung.
In den letzten 35 Jahren unserer Arbeit haben sich unsere Zielgruppen und unsere Inhalte sehr verändert. Wir sind über unseren Namen hinausgewachsen. Vor allem Trans* Menschen fühlen sich durch unseren Namen nicht angesprochen, obwohl viele Trans* und genderqueere Menschen unsere Angebote in Anspruch nehmen.
Wir suchen einen Namen, der zu uns passt. Im Namen können direkt unsere Zielgruppen und Inhalte sichtbar werden, müssen aber nicht. Auch Fantasienamen sind willkommen.

Über unser Online-Formular kannst du an unserem Namenswettbewerb teilnehmen: Hier geht es zum Onlineformular.

Oder schick uns deinen Namensvorschlag mit einer kurzen Erklärung per Email an info@lesbenberatung-berlin.de.

Alle Namensvorschläge nehmen an einer Verlosung teil. Unsere drei Lieblingsvorschläge gewinnen auf alle Fälle!

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Themenmonat Gewalt innerhalb Communities im Mai

Communities können Räume sein, die Schutz vor Gewalt bieten, aber auch hier findet Gewalt statt. Wie sieht Gewalt innerhalb Communities aus und wie wird dies thematisiert? Das Monatsthema soll sich an Menschen richten, die Erfahrungen mit Gewalt gemacht haben und/oder Gewalt ausüben. Die Workshops sollen Handlungstrategien aufzeigen.
In diesem Monat werden wir verschiedene Informationen  auf unserer Webseite und Facebook posten.

Hier gibt es das Programm als pdf-Dokument. Programm

 

Anlaufstelle zu Polizeigewalt gegen LBTI

Als Anlaufstelle zu Polizeigewalt gegen LBTI bieten wir Beratung und Unterstützung. Unser Beratungsangebot findet sich hier.

Menschen, die Gewalt und Diskriminierung erleben, haben das recht auf Inanspruchnahme von polizeilicher Unterstützung, bei der sie und ihre Erfahrungen ernst genommen werden. Allerdings gibt es immer wieder Fälle, in denen dies nicht gewährleistet wird.
Es gibt Beispiele, dass Polizist_innen körperliche Gewalt anwenden, wenn sie Beteiligte einer ungeklärten Konfliktsituation befragen. Es wird uns berichtet, dass Lesben, bisexuelle Frauen, Trans* oder Inter* in ihren Äußerungen gegenüber Polizeibeamt_innen nicht ernst genommen werden und ihnen die Anzeigenerstattung erschwert wird. Häufig wird uns in solchen Fällen erzählt, dass sich die Beamt_innen gegenseitig in Schutz nehmen oder sich aus der Situation heraushalten statt gegen ihre Kolleg_innen aktiv zu werden.

Auch strukturell möchten wir etwas verändern, um auch Behörden für deren Diskriminierungen zu sensibilisieren und zur Rechenschaft zu ziehen. Deswegen setzen wir uns für ein Landesantidiskriminierungsgesetz ein, das das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz um einen Diskriminierungsschutz im Kontext von staatlichen Behörden, wie Polizei und Justiz, gewährleisten soll. Auch bei Polizei und Justiz muss Diskriminierung als solche thematisierbar und rechtlich strafbar gemacht werden.

Unsere Ziele:
•    Unterstützung und Begleitung von Menschen, die Polizeigewalt erfahren haben
•    Stärkung der Betroffenen
•    Sensibilisierung der Öffentlichkeit für Polizeigewalt
•    Einfordern von Verantwortung von Seiten der Polizei und Behörden
•    Aufzeigen von community-basierten Umgang mit Gewalt und Diskriminierung

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Ausschreibung: Berater_innen auf Honorarbasis gesucht

Für die  Beratung und Unterstützung bei Gewalt- und Diskriminierungserfahrungen von geflüchteten Lesben, Schwulen, Bisexuellen, Trans*, Inter* und queeren Menschen (LSBTIQ) suchen wir Berater_innen auf Honorarbasis.

Ab April 2016, befristet bis Dezember 2016

Stundenumfang: ca. 20-25 Stunden pro Monat

Bewerbungsfrist: 23.03.2015

Hier geht es zur Ausschreibung als pdf.

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Fokus Antirassismus und Mehrfachdiskriminierung


Unsere Studie "... nicht so greifbar und doch real" liefert wichtige Erkenntnisse zum Erleben von Mehrfachdiskriminierung von LBT of Color, Schwarze LBT und LBT mit Migrationsgeschichte.
Hier gibt es jetzt die wichtigsten Ergebnisse (Statistiken und Interviewausschnitte) zum Schwerpunkt Antirassismus und Mehrfachdiskriminierung im Überblick.

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Ergebnisse und Empfehlungen aus unserer Studie zu Gewalt- und (Mehrfach-) Diskriminierungserfahrungen - jetzt nach verschiedenen gesellschaftlichen Bereichen sortiert

Welche Gewalt- und (Mehrfach-) Diskriminierungserfahrungen machen lesbische, bisexuelle Frauen und Trans* in verschiedenen gesellschaftlichen Bereichen?
Welche Empfehlungen lassen sich für Politik, Bildung, Arbeitsbereich, Öffentlichkeit, Familie, Freizeit und Dienstleistungen, Ämter und Behörden, Beratungs- und Antidiskriminierungs-/Antigewaltstellen aus der Studie ableiten?
Auf unserer Webseite gibt es jetzt kurz und prägnant die wichtigsten Studienergebnisse inklusive Ergebnissen - nach gesellschaftlichen Bereichen sortiert.

Hier geht es zu den Ergebnissen und Empfehlungen.

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Stellungnahme zur Situation von asylsuchenden LSBTIQ in Erstaufnahmeeinrichtungen und Gemeinschaftsunterkünften in Berlin


Durch vermehrte Meldungen von Gewalt- und Diskriminierungserfahrungen von asylsuchenden LSBTIQ in Unterkünften, einer Umfrage unter Unterkünften (siehe pdf-Dokument) sowie einem Austauschtreffen zur Evaluation der Bedarfslage von asylsuchenden LSBTIQ wurde deutlich, dass LSBTIQ Gewalt und Diskriminierungen in den Unterkünften erleben und in den meisten Fällen wenig Unterstützung von Seiten bestehender Strukturen erhalten.

Zusammenfassend lässt sich die aktuelle Situation von asylsuchenden LSBTIQ wie folgt
beschreiben:

  • Gewalt und Diskriminierung durch andere Bewohner_innen,
  • verunsichernden und unangenehmen Momenten in den Mehrbettzimmern mit anderen Asylsuchenden,
  • Angst vor Coming Out und diskriminierende und gewaltvolle Reaktionen in der Unterkunft,
  • Überforderung der Leitung und des Personals mit den diskriminierenden Situationen in den Unterkünften,
  • Wenige bzw. keine sensibilisierten Ansprechpersonen für ihre Belange in den Unterkünften oder Beratungsstellen,
  • Angst davor, dass die Familien in den Heimatländern informiert werden, gerade wenn sie noch kein Coming Out hinter sich haben bzw. wenn das Thema Homosexualität in den Heimatländern tabuisiert ist,
  • Gewalt- und Diskriminierungserfahrungen auf der Straße,
  • Unsicherheit und Unwissenheit, wie die einzelnen Menschen, von denen sie abhängig sind, z.B. Behörde, Ärzt_innen, Lehrer_innen (in den Sprachschulen) auf ihre Homosexualität bzw. ihre Genderidentität, auch in Verwobenheit mit ihrem Asylantrag, reagieren

Hier geht es zur ganzen Stellungnahme als pdf inklusive Umfrage-Ergebnisse.

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LesMigraS Kinospot: Was sagst Du dazu?

***English version below****
Auch in diesem Jahr wollen wir mit euch zusammen den Internationalen Tag gegen Rassismus am 21. März feiern. Für die queer_PoC Community ist es ist ein Tag, um Zusammenzukommen; nicht nur, um gemeinsam gegen Rassismus zu kämpfen, sondern auch, um unsere Gemeinschaft in ihrer Vielfalt zu feiern.


Aus diesem Anlass präsentieren wir euch heute unseren Kinospot „Was sagst du dazu?“, der sich gegen Rassismus, Transphobie und Homophobie richtet. Begleitet von einem empowernden Spoken Word Piece der Künstlerin Moona Moon treten in dem Clip Menschen und Aktivist_innen aus der queeren/ PoC-Community, Projekt- und Vereinslandschaft auf.
Das Projekt wurde ermöglicht im Rahmen des LAP-Projekts.
Filmemacherin Zara Zandieh und CrewSpoken-Word-Künstlerin Moona Moon danken den beteiligten Darsteller_innen, Projekten und Vereinenden Yorck-Kinos.
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This year we would like to celebrate the International Day Against Racism on March 21st. For the queer/POC Community this is a day to come together; not only to fight side by side against racism, but also to celebrate the diversity of our community.


On this occasion we are pleased to release our Filmclip ‘Was sagst du dazu?’ (What would you say?), speaking out against racism, transphobia and homophobia. Accompanied by an empowering spoken word piece by the artist Moona Moon, various individuals and activists from the queer_POC community as well as projects and organizations appear in the film clip.


Zum film:

 Was sagst Du dazu? from lesmigras on Vimeo.

 

Das Transkript zum Film kannst du hier downloaden: Transkript als pdf

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Lesen Sie weitere Beiträge in unserem Archiv. Dort finden Sie unsere aktuellen Meldungen seit Frühjahr 2010. Zum Archiv gehts hier.

 



Erläuterungen

Unterstrich: Der Unterstrich (z.B. Migrant_innen) bietet Raum für selbst gewählte Identitäten, für mehr als nur weiblich und männlich. Wir benutzen bei LesMigraS/Lesbenberatung Berlin e.V. diese Schreibweise, um aufzuzeigen, dass es mehr als zwei Geschlechtsidentitäten gibt.

Trans*: Trans* steht für die Vielfalt von Trans*Menschen und meint ein breites Spektrum von Selbstdefinitionen und Lebensweisen von Menschen, die sich nicht oder nur zum Teil mit dem Geschlecht identifizieren, das ihnen bei Geburt zugewiesen wurde, z.B. Transgender, Transsexuelle, Transidente, Polygender.

Inter*: Inter* bezeichnet ein breites Spektrum von Selbstdefinitionen und Lebensweisen von Personen. Inter*Personen sind mit Körpern geboren, die sich dem zweigeschlechtlichen medizinischen oder gesellschaftlich normierenden Standard entziehen und mehr sind als Mann oder Frau.

Quelle: http://www.lesmigras.de