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Ergebnisse und Empfehlungen im Bereich Arbeit


(Gewerkschaften, Arbeitgeberverbände, Handelskammern, Verbände etc.)

30,7% der Studienteilnehmenden geben an, am Arbeitsplatz Mobbingerfahrungen gemacht zu haben.
Über ein Drittel geben an, aufgrund ihrer Art (Kleidung, Gestik etc.), die nicht mit der gesellschaftlichen Vorstellung ihrer Geschlechterrolle konform geht, diskriminiert worden zu sein.
Jede_r fünfte Studienteilnehmende hat mindestens einmal erlebt, dass sie_er ihre_n/seine_n Partner_in nicht mit zu einer betrieblichen Veranstaltung mitbringen sollten (LBTQ of Color 30,4%, LBTQ mit Migrationsgeschichte 29,8%).

>>> Antidiskriminierungsstandards am Arbeitsplatz – Konzepte zum Empowerment von Menschen mit Mehrfachidentität und anderen marginalisierten Gruppen
>>> Sensibilisierung von Gewerkschaften für LSBTIQ-Belange
>>> Mehr diskriminierungskritische Mobbingberatungsstellen
>>> Umsetzung der gesetzlich vorgeschriebenen Beschwerdestellen und Beschwerdeverfahren
>>> Betriebliche Programme gegen Homophobie, Trans* Diskriminierung und Rassismus
>>> Explizite Einladung an LSBTIQ als Partner_innen zu betrieblichen Veranstaltungen
>>> Umsetzung der gesetzlichen Beschwerdestellen bei Diskriminierung und Festlegen konkreter Schritte im Beschwerdeverfahren
>>> klare Ansprechbarkeiten und Verantwortlichkeiten


50% aller teilnehmenden Trans*Menschen, geben an, Diskriminierungserfahrungen am Arbeits- und Ausbildungsplatz gemacht zu haben.

>>> Aufklärung zu Diskriminierung von Trans*Personen am Arbeitsplatz; Vermittlung von Realitäten von Trans*Personen auch in Ausbildungsgängen und Berufsschulen etc.

Quelle: http://www.lesmigras.de