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Archiv

Tapesh Empowerment Workshop February 2016

Wir haben eine tolle Workshop geplant und würden uns freuen,wenn Ihr dabei seit. Workshop als pdf

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Fragebogen

Wir haben einen kurzen Fragebogen für unsere 2016 geplante
Themenmonate für Tapesh, wenn Du Zeit und Lust hast, fülle ihn bitte aus und
schicke ihn zurück an: info@lesmigras.de  Du findest den Fragebogen
auf Deutsch und Englisch hier: Fragebogen als pdf

Transgender Day of Remembrance 2015

Hier geht es zu den Pressemitteilung zum Transgender Day of Remembrance Deutsch_pdf und Englisch_pdf

Tapesh Empowerment Programm

das Tapesh* Empowerment -Programm für November und Dezember 2015 ist da! Wir haben
tolle Workshops geplant und würden uns freuen,wenn Ihr dabei seit. Programm als pdf

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Redebeitrag von LesMigraS auf der behindert und verrückt feiern Pride Parade

Wir waren auf der Mad and Disability Pride Parade mit einem Redebeitrag dabei. Wir sprachen darüber, dass Geflüchtete mit ihren Gewalt- und Diskriminierungserfahrungen allein gelassen werden. Wir fordern, dass Geflüchtete die notwendige Unterstützung erhalten, um selbstbestimmt leben zu können.

Den ganzen Redebeitrag könnt ihr hier als pdf nachlesen.

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Redebeitrag von LesMigraS auf dem Kreuzberger CSD

Wir waren beim Kreuzberger CSD mit dabei. In unserem Redebeitrag griffen wir den Slogan der Demo auf und fragten: Wie können wir in unserer alltäglichen Praxis und in unseren alltäglichen Auseinandersetzungen unbequem, unintegriert und unanständig werden und was ist überhaupt mit diesen Begriffen gemeint?

Den ganzen Redebeitrag könnt ihr hier als pdf nachlesen.

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Stellungnahme zur Nicht-Teilnahme am Lesbisch-Schwulen Stadtfest 2015

Die Lesbenberatung Berlin e.V. hat entschieden, nach kontroversen Diskussionen, sich dieses Jahr nicht am Lesbisch-Schwulen Stadtfest zu beteiligen. Bislang waren wir dort mit einem großen Stand unseres Vereins und mit Redebeiträgen auf der FrauenLesbenTrans*-Bühne vertreten. Unsere Unzufriedenheit mit dem Stadtfest ist in den letzten Jahren trotz versuchter Auseinandersetzungen mit den Organisator_innen, dem Regenbogenfonds der Schwulen Wirte e.V., kontinuierlich gestiegen. Wir haben uns daher in diesem Jahr gegen die Teilnahme entschieden, wobei das diesjährige Plakat des Stadtfests der Auslöser für diese Entscheidung gewesen ist.

Hier gibt es die ganze Stellungnahme als pdf.

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Spoken Word und Poetry Night

Zusammen mit Cutie.B.PoC. Festival und Xart Splitta laden wir euch zu diesem tollen Event mit Special guests Dark Matter und lokalen Künstler_innen Moona Moon, Sarah Mouwani, Azadê and Babiche Papaya ein

19 June at 18:30
Familiengarten e.V Oranienstr. 34, (Hinterhof), 10999 Berlin , Kottbusser Tor oder Moritzplatz (U1 / U8)

Darkmatter_veranstaltung

Hier findet Ihr unserer Aktuell veranstaltungen

 

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Neuer Text: 'Blackface' in LSBTIQ Communties

Was hat Blackface mit LSBTIQ Communities zu tun? Viel!  Leider ist Rassismus im queeren Kontext häufig präsent, auch öfters unbewusst.  Blackface, kulturelle Aneignung und diskriminierende Sprache kommen oft vor. Auch wenn keine Absicht da ist, rassistisch zu sein, tritt Blackface immer wieder in queeren Szenen auf.

In unserem neuen Text erläutern wir die Geschichte und die Kritik an 'Blackface' und erklären, wie 'Blackface' auch in queeren Kontexten vorkommt und wie sich solche Praktiken verhindern lassen.

Den ganzen Text findet ihr hier.

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Pressemitteilung zum Internationalen Tag gegen Homophobie und Trans*diskrimnierung

Den Internationalen Tag gegen Homophobie und Trans*diskriminierung am 17. Mai nehmen wir dieses Jahr zum Anlass auf die Lebensrealitäten von Trans* of Color und die Situation von geflüchteten Trans* aufmerksam zu machen.

Hier können sie die ganze Pressemitteilung als pdf lesen.

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Neue Resolution des Europarats gegen Trans*-Diskriminierung


Der Europarat hat am 22. April mit großer Mehrheit eine Resolution gegen die Diskriminierung von Trans* in Europa verabschiedet – auch mit den Stimmen der Bundesregierung. Darin ruft er seine 47 Mitgliedsstaaten dazu auf, trans*Lebensweisen nicht länger als krank zu klassifizieren und die Einrichtung einer dritten Geschlechtsoption zu erwägen. Die Resolution weist auch darauf hin, dass Trans* besonders häufig Mehrfachdiskriminierung ausgesetzt sind. Der Europarat empfiehlt den Mitgliedsstaaten:

  • Gesetze und Politiken gegen Trans*Diskriminierung zu verabschieden,
  • die rechtliche Anerkennung der Geschlechtszugehörigkeit schnell und transparent zu ermöglichen,
  • den Zugang zu Verfahren der Geschlechtsangleichung und Gesundheitsversorgung für Trans* und deren Erstattung durch die gesetzlichen Krankenversicherungen sicherzustellen,
  • und die Sensibilisierung und Schulung von Polizist_innen und Fachkräften aus dem Gesundheits- und Bildungswesen zu fördern.

Die deutsche Übersetzung der Europarat-Resolution findet ihr hier als pdf.
Die Pressemitteilung von TransInterQueer e.V. zu der Resolution könnt ihr hier nachlesen.

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Premiere von LesMigraS Kinospot

Wir erwarten mit Spannung und Freude die Veröffentlichung unseres Kinospots „Was sagst du dazu?“ in den Yorck-Kinos! Filmstart ist am Internationalen Tag gegen Rassismus am 21. März. Der Clip richtet sich gegen Rassismus, Transphobie und Homophobie. In dem Clip treten Menschen und Aktivist_innen aus der queeren_Schwarzen_PoC-Community, Projekt- und Vereinslandschaft auf, begleitet von einem empowernden Spoken Word Stück der Künstlerin Moona Moon.
Wir laden Euch sehr herzlich ein zu unserer Premierenparty, um das schöne Ergebnis unserer Arbeit zu feiern!

Wann: 21. März       17:00 bis 19:00
Wo:     Mosaik-Etage über dem Familiengarten in der Oranienstr. 34


Mit der Party wollen wir uns auch besonders bedanken bei den Menschen und Orten, die mit uns für den Film zusammengearbeitet haben.

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Premiere of LesMigraS’ Film-Clip

We are thrilled about the upcoming release of our film-clip ‚Was sagst du dazu?‘ in the Yorck-Theaters! Screening begins on the International Day Against Racism on March 21st. The film clip addresses the fight against racism, transphobia and homophobia.  Accompanied by an empowering spoken word piece by the artist Moona Moon, various members of the queer_Black & POC community, projects, and organizations appear in the film clip.

We invite you to our premiere party to celebrate all the beautiful work on the film!

When:   March 21st   17:00 to 19:00
Where: Mosaik-Etage above Familiengarten, Oranienstraße 34


At the party we would especially like to thank the people and places who worked to create the film with us.

 

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Visionen-Verantwortung-Communtities mit DGS Untertitel from lesmigras on Vimeo.

 

Zur Internationalen Woche gegen Rassismus 2014 hat LesMigraS/ Lesbenberatung Berlin einen kurzen Videoclip gemacht.
In dem Video „Visionen – Verantwortung – Communities“ findest du die Visionen von uns und unseren Kooperationspartner_innen
für antirassistische und verantwortungsvolle Communities. Hier findest Du unseren Film jetzt auch mit DGS Untertitel.

DGS von Mark Zaurov

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Frisch aus dem Druck

Zwei unserer Broschüren haben wir neu aufgelegt:

  • "Unterstützung geben - Handlungsmöglichkeiten im Umgang mit Gewalt und Diskriminierung"
  • "LesMigraS: Informationen zum Beratungs-Angebot in leichter Sprache"

Exemplare von den Broschüren können gerne bei uns abgeholt werden. Oder schreib eine Mail an info@lesmigras.de.

Eine Liste mit unseren anderen Veröffentlichungen findest du hier.

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Gewaltverständnis als Graphik

Wie lässt sich zwischenmenschliche Gewalt im Rahmen von struktureller Gewalt verstehen? Und welche Rolle spielt dabei der Kontext, in dem die gewaltvolle und/ oder diskriminierende Situation stattfindet?

LesMigraS hat ein Gewaltrad entwickelt, in dem die Zusammenhänge von verschiedenen Ebenen von Gewalt erläutert werden.
Für eine betroffenenzentrierte und transformative Antigewaltarbeit ist es wichtig, diese Ebenen mitzudenken. Sie machen deutlich, dass es kein Schema F geben kann, nachdem alle Menschen, die Gewalt und Diskriminierung erlebt haben, unterstützt werden. In der Unterstützung ist es wichtig wahrzunehmen, wie die betroffene Person und die Person, die Gewalt ausübt/ausgeübt hat, in gesellschaftliche Diskriminierungs- und Gewaltverhältnisse verortet sind und in welchem Kontext sich die beiden bewegen, um die Gewalterfahrung angemessen zu verstehen und geeignete Handlungsstrategien zu entwickeln.

Hier geht es zur Grafik (auch als pdf-Datei zum Download) mit Erläuterungen.

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Leitfaden zur Anzeigenerstattung

Wann kann ich eine Strafanzeige stellen? Was muss ich dabei beachten? Auf was muss ich mich einstellen, wenn ich diesen rechtlichen Weg wähle?
Immer wieder stellen Klient_innen diese Fragen in der Beratung.
Auf unserer Webseite haben wir jetzt Informationen rund um Anzeigenerstattung zusammengestellt. In der Beratung unterstützen wir dich gerne in deinem (Entscheidungs-) Prozess.

Mehr Informationen findest du hier.

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Neuer Text
Einschluss statt Ausschluss? Diskriminierungssensible Zusammenarbeit jenseits von Öffnungsprozessen

Immer wieder erhalten wir bei LesMigraS Anfragen von verschiedenen Vorbereitungsgruppen (von Konferenzen, Camps, Workshops etc.) mit der Frage, wie sie ihre Veranstaltungen inklusiver für People of Color und/oder Trans* gestalten können.

In unsererm neuen Text gibt es dazu einige Hinweise:

  • Wie können vermeintliche Einschlüsse ausschließen?
  • Warum ist eine Bereitschaft wichtig, die eigenen "Komfortzonen" zu verlassen?
  • Wie lässt sich eine diskriminierungssensible Zusammenarbeit konkret gestalten?

Hier geht es zum Text.

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Studienergebnisse

Poster der Kampagne

Die Ausführlichen Studienergebnisse zu Gewalt- und Mehrfachsdiskriminierungen von lesbischen bisexuellen Frauen und Trans* Menschen finden Sie unter folgendem Link:

Vollständige Dokumentation der Kampagne als pdf.
Es gibt leider keine Druckexemplare.

Unser Video-Spot zu den Studienergebnissen, der in Zusammenarbeit mit dem Filmemacher Jasco Viefhues und einigen tollen Protagonist_innen entstand, ist nun Online. Bei Interesse an Screenings könnt Ihr/ können Sie an uns schreiben: info@lesmigras.de
Mit herzlichem Dank an alle, die mitgemacht haben!

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Trans Day of Remembrance 2014

Trans Day of Remembrance 2014

Wir, GLADT, LesMigraS / Lesbenberatung möchten mit Euch an das Gedenken an alle weltweit ermordeten Trans* anknüpfen und den 20. November 2014 mit Performances und Spoken Word zum Erklingen bringen. Gemeinsam wollen wir mit dieser Veranstaltung unseren Kampf gegen Transphobie und unsere Solidarität stärken.

Performances in Deutsch und Englisch von:
Lia La Novia
Julz
Jayrôme C. Robinet

Ihr seid herzlich eingeladen nach dem Programm zum Gedenken an unsere Freund*innen mit uns Helva zu essen.

Der Eintritt ist frei. Die Veranstaltung findet auf Deutscher und Englischer Lautspracher statt. Die Performance-Texte sowie die Moderation werden in Schriftform auf eine Wand projeziert.

Wann:
20. November 2014
19 Uhr

Wo:
Südblock
Kottbusser Tor U1 / U8
Admiralstr. 1-2 / 10999 Berlin
Rollstuhlgerechter Eingang und WC

Trans Day of Remembrance

We, GLADT, LesMigraS / Lesbenberatung want to participate with you in the worldwide remembrance of Trans*people who have been murdered. Let’s commemorate the 20th of November 2014 with performances and Spoken Word. Together, we want to strengthen our solidarity and our fight against transphobia.
After the programme you are invited to eat Helva with us.

Performances by
Lia La Novia
Julz
Jayrôme C. Robinet

The programme is in german and English. Performance texts and moderation will be projected onto a wall.
Admission free / the venue is wheelchair accessible.

 

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Veranstaltung mit Ansprechpartner_innen für LSBT der Staatsanwaltschaft
zu Anzeigenerstattung, Strafverfahren und Möglichkeiten für Zeug_innen

 

Die Ansprechpartnerin der Berliner Staatsanwaltschaft für gleichgeschlechtliche Lebensweisen, Oberstaatsanwältin Ines Karl, und ihr Vertreter, Staatsanwalt Adrian Voigt, stellen sich und ihr Aufgabengebiet bei der Verfolgung von homo-/bi-/transphoben Straftaten vor. Zugleich können Fragen z.B. zur Anzeigenerstattung, zum Ablauf des Ermittlungs- und Strafverfahrens, sowie zu Zeug_innenrechten und -pflichten gestellt werden.

 

Wann: Dienstag 26.08.2014 um 18 Uhr

Wo: Lesbenberatung, Kulmerstr. 20a, HH, 10783 Berlin (rollstuhlgerecht, mit Fahrstuhl)

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Pressemitteilung anlässlich des Christopher Street Days
Mehrdimensionales Empowerment statt eindimensionaler Feiertag

Der Christopher Street Day steht für die politischen und gesellschaftlichen Kämpfe von Lesben, Schwulen, Bisexuellen, Trans*, Inter* und Queers (LSBTIQ) und wird weltweit häufig als queerer Feiertag zelebriert. Am Samstag, den 21. Juni 2014, werden in Berlin drei Demonstrationen/ Paraden stattfinden: der Kreuzberger CSD, die CSD Parade und die Demonstration vom Aktionsbündnis CSD. An keinem der Events werden sich LesMigraS und
die Lesbenberatung Berlin beteiligen.

Hier geht es zur ganzen Pressemitteilung (pdf).

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"Politik ist mehr als ein Name"
Statement zur Umbenennung des Berliner CSD in Stonewall

In zwei Mitgliederversammlungen 2014 entschied der Berliner CSD e.V. die Veranstaltungen zum Christopher Street Day ab diesem Jahr als Stonewall Berlin zu benennen. Mittlerweile wurde STONEWALL als Marke angemeldet.
Wir begrüßen den Wunsch des Berliner CSDs, „mehr Wert auf politische Inhalte“ zu legen. Wir denken allerdings, dass dies über andere Wege als eine Umbenennung der Parade stattfinden muss. Eine Umbenennung der Parade ändert nichts an der Kommerzialisierung, die über die letzten Jahrzehnte hinweg stattgefunden hat. Sie ändert auch nichts daran, dass es für viele ein reines Party-Event darstellt.
Unser ganzes Statement kannst du hier als pdf nachlesen.

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Am 17.5. ist IDAHOT, der internationale Tag gegen Homophobie und Transphobie.

Als Zusammenschluss von LSBTI Organisationen of Color und Migrant_innen(selbst)Organisationen
laden wir euch ein, bei Musik und Spoken Words zusammenzukommen.

Der 17.5. steht für das Recht auf sexuelle und geschlechtliche Vielfalt sowie Selbstbestimmung.
Als Berliner Organisationen, die gegen verschiedene Unterdrückungsverhältnisse arbeiten,
schließen wir uns an diesem Tag zusammen und rufen laut: Der Kampf gegen Heterosexismus und Trans*diskriminierung
ist Teil unseres Kampfes gegen Rassismus!

Spoken Word Performaces by: Azadê, Sara Mouwani, Farzada
Musik, Redebeiträge u.v.m

Wo: „Jockel“ Garten in der Ratiborstraße 14c, 10999 Berlin Kreuzberg (Räumlichkeiten sind nicht barrierefrei)
Wann: Sa. 17.5. / 15 Uhr

Eine Zusammenarbeit von Migrationsrat Berlin-Brandenburg MRBB , LesMigraS , Gladt, Bündnis gegen Rassismus

Internationale
 Tag gegen Homophobie und 
Trans*phobie

 

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Tapesh Frühling Workshops 2014

Workshop in cooperation with Tapesh: Transaktion – Ein trans*feminine Empowerment
Wann: Mittwoch, 7. Mai, 14 Uhr – 20 Uhr
Wo: Lesbenberatung Berlin e.V./ LesMigraS, Kulmer Str. 20a, 10783 Berlin
Der Ort ist für Rollstuhlfahrer_innen zugänglich.
Sprachen: Die Workshop Referent_innen können Englisch und Deutsch. Der Workshop findet auf Deutsch (oder Englisch falls gewünscht) statt.
Der Workshop ist offen für alle trans*weibliche Personen.

Der Workshop ist kostenlos. Melde dich bitte an via Email: femmepower@gmx.de bis zum 5. Mai 2014.
(Gib Du bitte den Betreff der E-Mail an.)

Hier gibt es Infos zum Workshop. *

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Workshop:Write to stay – Ein queer POC Empowerment Workshop
 Mit: Moona Moon Wann: Samstag, 10. Mai, 12 Uhr – 19 Uhr
Wo: Lesbenberatung Berlin e.V./ LesMigraS, Kulmer Str. 20a, 10783 Berlin Der Ort ist für Rollstuhlfahrer_innen zugänglich.
Sprachen: Der Workshop findet auf Englisch und auf Deutsch statt.
Der Workshop ist offen für Schwarze PoC Migrant_innen Queers & LGBT*I*s.

Der Workshop ist kostenlos. Da der Anzahl der Teilnehmer beschränkt ist, melde dich bitte an via Email: info@lesmigras.de oder via Telephon: 030 21 91 50 90 bis zum 6. Mai 2014. (Gib Du bitte den Betreff der E-Mail an.)

Hier gibt es Infos zum Workshop.

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Workshop: (Em)brace Yourself -  How to take power and make power with heart and vision - Mit:  just in F. Kennedy
Wann: Sonntag, 18. Mai, 11 Uhr – 18 Uhr
Wo: Lesbenberatung Berlin e.V./ LesMigraS, Kulmer Str. 20a, 10783 Berlin
Der Ort ist für Rollstuhlfahrer_innen zugänglich.
Sprachen: Der Workshop Referent_in  kann Englisch und Deutsch. Der Workshop findet auf Englisch (oder Deutsch falls gewünscht) statt.
Der Workshop ist offen für Schwarze PoC Migrant_innen Queers & LGBT*I*s, die Rassismus erleben.

Der Workshop ist kostenlos. Da der Anzahl der Teilnehmer beschränkt ist, melde dich bitte an via Email: info@lesmigras.de oder via Telephon: 030 21 91 50 90 bis zum 8. Mai 2014. (Gib Du bitte den Betreff der E-Mail an.)

Hier gibt es Infos zum Workshop.


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„Visionen – Verantwortung – Communities“ – 

Video zum Internationalen Tag gegen Rassismus

 

 

Das Transkript zum Film kannst du hier downloaden: Transkript als pdf

 

An jedem 21. März, seit 1960, gedenken und feiern wir den Internationalen Tag gegen Rassismus – ein Tag des Gedenkens, Kämpfens und vor allem des Zusammenkommens.

Auch in diesem Jahr möchte LesMigraS Lesben, Schwule, Bisexuelle, Trans* und Inter* ansprechen, die Rassismus erleben. Rassismus findet in verschiedenen Strukturen statt, auf verschiedenen Ebenen und hat Auswirkungen auf uns alle, egal ob strukturell, institutionell oder alltäglich.

Besonders heute wollen wir betonen, wie wichtig Dialog, Mut und Solidarität untereinander ist. Nur wenn wir zusammenhalten, können wir uns für ein selbstbestimmtes Leben einsetzen und eine Gesellschaft, in der sich alle sicher fühlen können.

 

Zum Internationalen Tag gegen Rassismus hat LesMigraS/ Lesbenberatung Berlin einen kurzen Videoclip gemacht. In dem Video „Visionen – Verantwortung – Communities“ findest du die Visionen von uns und unseren Kooperationspartner_innen für antirassistische und verantwortungsvolle Communities.

 

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In der Bibliothek der Lesbenberatung/LesMigraS haben wir jetzt viele neue Bücher! Es gibt Comics und Romane, Autobiografien und Broschüren. Die Themen sind Queere Identitäten, Inter*, Trans*, Rassismus, Schwarze und PoC Identities und Migrationsgeschichte, Klassismus, Ableismus und Erfahrungen gehörlosen Menschen, sowie feministischer revolutionärer künstlerischer Aktivismus. Die Bücher sind auf Deutsch und auf Englisch. Kommt einfach vorbei, macht es Euch gemütlich, schaut in die Bücher und leiht Euch, die Bücher, die Euch interessieren. Hier findet Ihr eine Beschreibung zu den Büchern.

 

We now have a lot of new books in our library! There are comics/graphic novels and novels, autobiographies/self-told-stories/life-testimonies and handbooks. They deal with Queer Identities, Inter*, Trans*, lesbian history, racism, Black and PoC identities and migration backgrounds, classism, ableism and empowerment-stories of deaf folks, as well as with feminist revolutionary stencils activism. Books are in German and in English. Feel free to come by, chill out, read and borrow some books! You can find descriptions about the books here.


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Leitfaden für Beschwerdebriefe

Wir haben einen Leitfaden für Beschwerdebriefe erstellt. Anhand einzelner Fragen wollen wir beim Formulieren eines solchen Schreibens unterstützen. Hier geht es zum Leitfaden.

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Wiederholte Polizeigewalt an Trans*of Color und an Aktivist_innen des Refugee-Protestcamps - Pressemitteilung von LesMigraS und Gladt

Am 23. Oktober 2013 wurde einer unserer Mitarbeiter zusammen mit drei weiteren Protestierenden auf einer Kundgebung gegen die Polizeigewalt und die Festnahmen von Aktivist_innen des Flüchltlings-Protestcamps am Oranienplatz (Berlin-Kreuzberg) festgenommen.

Hier gibt es unsere Pressemitteilung (als pdf).

Weitere Pressebeiträge:
- Hier ein Artikel in der Taz vom 04.11.2013
- Hier Artikel im Neuen Deutschland vom 05.11.2013

 

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Das Programm der 3. Langen Nacht der Diskriminierungsfreien Szenen vom 13. bis 15. Dezember 2013 kannst du hier runterladen: Programm der 3. Lange Nacht der DfS 2013 als PDF.

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Kundgebung gegen Kürzungen im Bildungsbereich

Die große Koalition in Berlin will bei der Weiterbildung und Aufklärungsarbeit an Schulen über 60% der Mittel  kürzen. Dagegen protestierten wir nach einem Aufruf der Grünen  gestern gemeinsam mit Lambda, ABqueer,  LSVD und einigen anderen vor der Senatsverwaltung für Bildung.
Diskriminierung lässt sich nur verhindern, wenn wir frühzeitig dagegen intervenieren!

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Stellenausschreibung

Für unseren Trägerverein Lesbenberatung Berlin e.V.

suchen wir ab dem 01.März 2014 eine_n Mitarbeiter_in für 30 Wochenstunden

Wir möchten ganz besonders LBT* of Color, Schwarze LBT* und LBT* mit Migrationsgeschichte zu einer Bewerbung auffordern, die Kompetenzen und/oder Interesse für folgende Aufgaben mitbringen:

 geschäftsleitende Tätigkeiten
- Gesamtvertretung nach Innen und Außen, Lobbyarbeit,Gremienarbeit

(Politik, Verbände, Verwaltung, Projektebene)
- Mittelakquise und Sicherung der Mittel 

- Mitarbeiter_innenführung und gemeinsame Strategieentwicklung in den Fachbereichen

- Steuerung der Gesamtfinanzen

- Steuerung der Öffentlichkeitsarbeit
- Qualitätsentwicklung und –sicherung

 psychosoziale Beratungs- und Gruppenarbeit

Qualifikationen: Fachbezogener abgeschlossener Hochschulabschluss oder

vergleichbarer Abschluss;

  • ·Arbeitserfahrung in gemeinnützigen Vereinen
  • · Kenntnisse und Erfahrung mit LBT* Lebensweisen,
  • · Auseinandersetzung mit Rassismus, Trans*diskriminierung und Homophobie
  • · Kenntnisse und Erfahrung mit Intersektionalität/Mehrfachdiskriminierung

Wir bieten:

  • Abwechslungsreiches Arbeitsfeld
  • Interdisziplinäres engagiertes Team
  • Team- Supervision und Team- Fortbildungen
  • Schönes Arbeitsklima in hellen Räumen
  • Bezahlung in Anlehnung an TV-L Berlin E9 im 1.Jahr

Schriftliche Bewerbungen mit den relevanten Angaben bis 06.12.2013.

Fahrtkosten zu einem evtl. stattfindenden Vorstellungsgespräch können leider nicht übernommen werden.

Bewerbungen an: Lesbenberatung Berlin e.V.

Saideh Sadaat-Lendle

Kulmer Str. 20 a, 10783 Berlin

Mail: saideh@lesmigras.de

 

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Pressemitteilung zum Internationalen Coming-Out-Tag


Am Freitag, den 11. Oktober 2013, findet zum 25. Mal der Coming-Out-Tag statt.
Hier gibt es unsere Pressemitteilung (als pdf), in der wir aktuelle Ergebnisse zu Fragen rund um Coming-Out beleuchten.

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LesMigraS unterstützt die Presseerklärung und die Forderungen von TrIQ aus der Pressemitteilung vom 13.09.2013!

Stop mit „Väterin“, „Mama-Mann“, „Gebärvater“ in den Medien – Keine Berichterstattung ohne Einwilligung des trans* Vaters

Die Presseerklärung von TrIQ kann auf der Seite von TransInterQueer nachgelesen werden.
Oder auch hier als PDF heruntergeladen oder gelesen werden.

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 Schluss mit rassistischen und sexistischen Diskriminierung, Polizeigewalt und Kriminalisierung - LesMigraS Statement zur Prozessunterstützung von Frau Ayfer H.

 

Hier könnt ihr unser Statement als pdf nachlesen.

Weitere Updates findet ihr auf der KOP-Webseite.

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Neue Bücher in der Bibliothek der Lesbenberatung/LesMigraS

 

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Wir haben für euch ein paar schöne neue Bücher bestellt, die ihr jetzt in unserer Bücherei ausleihen könnt.
Hier findet ihr eine kurze Beschreibung zu den Büchern.

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Petition "Berliner LSBT*I*Q-Einrichtungen und ISV brauchen weiterhin Rückhalt und Nachhaltigkeit"

Gestern vormittag haben wir zusammen mit Vertreter_innen von weiteren LSBTI-Einrichtungen im Roten Rathaus unsere Petition mit über 2.000 Unterschriften dem Sprecher des Senats, Staatssekretär Dr. Richard Meng, überreicht.
Vielen Dank an alle, die uns mit ihrer Unterschrift unterstützt haben.
In den nächsten Wochen wird sich zeigen, ob wir auf die Haushaltsverhandlungen Einfluss nehmen konnten und es nicht zu Kürzungen in der Höhe von 150.000 Euro für queere Bildungsarbeit kommen wird.

 

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Solidarität braucht Zugewandheit - Redebeitrag von LesMigraS auf dem TCSD 2013

Auf dem diesjährigen transgenialen CSD waren mit einem Audiobeitrag zu Solidarität mit dabei.

Hier könnt ihr den Redebeitrag als pdf nachlesen.

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Schluss mit rassistischem Sprachgebrauch - Pressemitteilung anlässlich der aktuellen Plakataktion des Bündnisses gegen Homophobie

Hier weiterlesen...

 

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21.03.2013 - Statement für solidarische Communities

Anlässlich des Internationalen Tages gegen Rassismus rufen wir von Rassismus Betroffene zu einem solidarischen Miteinander auf. Hier weiterlesen...



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NEUSTART der Young and Queer Gruppe am 5.7.2013

 

Young and Queer Gruppe startet neu... Workshops Kennenlernen Austausch Am 5. Juli 17-19 Uhr mit leckeren Waffeln Jeden Freitag in der Lesbenberatung Berlin

 

Young and Queer Gruppe jeden Freitag um 17 Uhr in der Lesbenberatung Berlin: Bist du zwischen 14 und 23 Jahre? (vielleicht) lesbisch, bisexuell, genderqueer oder ganz ohne Label? Willst du andere kennenlernen und mit ihnen zusammen (ein bisschen) mutiger, stärker und selbstbestimmter werden? femme, trans*, butch, inter*, inbetween, king oder ganz anders? Schwarz, of Color, weiß, mit oder ohne Migrationsgeschichte? Ort: Kulmer Str. 20a, 2. HH, 4. Etage; Ruf an! 030-215 2000, Infors/ Termine www.youngandlesbian.de oder jule@lesbenberatung-berlin.de Be welcome! Wir freuen uns auf Dich! Teamer_innen Miranda und Nino

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LSBT in Syrien/ LGBT in Syria


In der englischsprachigen Veranstaltung wird eine Vertreterin von Mawaleh über die Unterdrückung und homophobe Diskriminierung von Lesben und Schwulen in Syrien berichten.

At the event (in English), a member of Mawaleh will talk about the oppression and homophobic discrimination of lesbians and gays in Syria.

The main topics will be

  • LGBTQ Society in Syria before and during the political unrest.
  • LGBTQ Case study and stories from Syria.
  • LGBTQ activism in Syria chances and difficulties
  • Mawaleh magazine and Mawaleh project.

The presentation will be held in English.

Di, 9. Juli 19:00-21:00 Uhr/ Tuesday, July 9th 7pm - 9pm

Ort/Location: Lesbenberatung Berlin e.V., Kulmer Str. 20a, 10783 Berlin
Der Veranstaltungsort ist rollstuhlgerecht./ The location is wheelchair accessible.

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Die Streichungen werden zurückgenommen

Wo ein Wille ist, ist auch ein Weg. Und wo Widerstand ist, findet sich ein Weg.

Gestern, am 12.06.2013, wurde im Hauptausschuss des Abgeordnetenhauses entschieden, dass die Streichung finanzieller Mittel in Höhe von 15.000 Euro zurückgenommen wird. Nach einem sechs-wöchigen Protest freuen wir uns sehr über den riesigen Erfolg.
Wir möchten uns bei all unseren Unterstützer_innen ganz herzlich bedanken. Wir finden es enorm, wie in so kurzer Zeit so viele Kräfte mobilisiert werden konnten. Über die Stadt- und Landesgrenze hinaus hat sich ein lautstarker Protest geformt, der von den Politiker_innen nicht überhört werden konnte. Durch eure Kommentare auf der Onlinepetition und eure Briefe an den Gesundheitssenator Czaja habt ihr die Wichtigkeit und Notwendigkeit unserer Arbeit deutlich gemacht. Nur mit eurer Solidarität und Wertschätzung konnten wir die Streichung erfolgreich abwenden.
Leider stehen wir nur am Beginn einer restriktiven Politik in Richtung Förderung und Verankerung von LSBTI-Projekten. Die Haushaltsverhandlungen 2013/14 stehen an. Unser Protest endet also nicht, sondern gemeinsam mit unseren Netzwerkpartner_innen wollen wir versuchen finanzielle Stabilität für LSBTI-Belange auch langfristig zu sichern.
Zum Erhalt und Ausbau der Initiative „Berlin tritt ein für Selbstbestimmung und Akzeptanz sexueller Vielfalt“ gibt es eine Onlinepetition: https://www.openpetition.de/petition/online/berliner-lsbtiq-einrichtungen-und-isv-brauchen-weiterhin-rueckhalt-und-nachhaltigkeit. Bitte unterschreibt diese und leitet sie weiter.

Hier gibt es die Pressemitteilung als pdf.

 

Einen Rückblick auf den Protest findest du auf der Startseite der Lesbenberatung.

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Workshop: Wohin mit meiner Wut und meinem Ärger?
mit Soheila Bahadori
Offen für alle LSBTI
Sprachen:  Deutsch, Farsi, Türkisch/ Aserbaidschanisch

Sind Dir diese Situationen bekannt: Du sagst etwas und wirst missverstanden? Du kommst in Konfliktsituationen nicht weiter? Dir fällt schwer, mit Wut und Ärger umzugehen?
Der Workshop fördert Deine Fähigkeiten in einfühlender Kommunikation. Du entwickelst eine wertschätzende Haltung Dir selbst und anderen gegenüber.
Dabei gehen wir nach dem Modell der Gewaltfreien Kommunikation nach Marshall Rosenberg in vier Schritten vor:
• Beobachtung ohne Bewertung
• Auseinandersetzung mit Emotionen und Gefühlen
• Erkennen der Bedürfnisse
• Formulieren konkreter Bitten

Der Workshop kostet nichts. Falls Du Interesse hast, melde Dich bitte bis zum 21. Mai 2013, bei info@lesmigras.de an.

Wann: Freitag, 24. Mai 2013, 10:00 -18:00 Uhr
Ort: Lesbenberatung Berlin e.V., Kulmer Str. 20a, 10783 Berlin
Der Veranstaltungsort ist rollstuhlgerecht.

Mehr zu Soheila Bahadori:
Soheila Bahadori stammt aus dem Iran. Sie studierte in Teheran und Paris, kehrte während der Revolution in ihre Heimat zurück, war politische Gefangene der Islamischen Republik, danach jahrelang mit Berufsverbot belegt, und floh 1992 nach Deutschland. Sie lebt in Köln, ist Mutter eines Sohnes und arbeitete als Erzieherin in Frauenhäusern und Kindertagesstätten. Seit 2009 bildete sie sich in der GfK fort und steht kurz vor der Zertifizierung zur Trainerausbilderin. Bereits seit 2011 bietet sie als Trainerin Seminare, Workshops und Coachings an, wobei die Schwerpunkte ihrer Arbeit auf den Gebieten Migration, Integration, Erziehung und Frauen liegen.

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Unterstützung geben
LesMigraS/ Tapesh - Workshop für LSBTI mit Migrationsgeschichte, LSBTI of Color und Schwarze LSBTI

Was kann ich bei Gewalt tun? Wie kann ich Personen in meinem Umfeld unterstützen, die Gewalt oder Diskriminierung erfahren (haben)? Wie kann ich in Gewalt- und Diskriminierungssituationen intervenieren? In dem Workshop wird der Raum geboten, für sich eigene Antworten auf diese Fragen zu finden. Wir werden gemeinsam Interventions- und Handlungsmöglichkeiten erarbeiten. Dabei wird es sowohl um den Aufbau sozialer Netzwerke gehen als auch um Selbst-Fürsorge. (Wir sprechen über keine konkreten realen Gewaltsituationen und machen keine Rollenspiele.)
Offen für LSBTI mit Migrationsgeschichte, LSBTI of Color und Schwarze LSBTI. Anmeldung erforderlich.

Samstag, 20. April 2013
11:00 – 18:00 Uhr
Joy Zalzala-Soyka und Miranda Zodehougan

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LesMigras bei der KUB VoKü

Wann?    Mittwoch 17.04.2013 ab 21 Uhr (ab 20 Uhr gibt es Essen)
Wo?       Kreutziger Str. 19, Friedrichshain
Im Rahmen der VoKü der Kontakt- und Beratungsstelle für Flüchtlinge und Migrant_innen stellt LesMigraS ihre Arbeit vor und präsentiert Ergebnisse aus der Studie „… nicht so greifbar und doch real – Eine Studie zu Gewalt- und Mehrfachdiskriminierungserfahrungen von lesbischen, bisexuellen Frauen und Trans*“.

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Geschlecht nicht eindeutig bestimmbar?
Über mein Leben bestimme ich!

Wie sieht das Leben von intergeschlechtlichen Menschen derzeit in Deutschland aus? Welche Sichtbarkeiten von Intergeschlechtlichkeit gibt es in der Gesellschaft? Welche Forderungen gibt es an Politik, Medizin und queere Szenen? Welche Internationale Zusammenarbeit von Aktivist_innen gibt es?

Workshop, Vortrag und Diskussion mit Dan Christian Ghattas
für Interessierte aller Geschlechter, Inter*s und ihre Verbündeten und alle, die es werden wollen.

Freitag, 22. März 2013
17:00 - 20:00 Uhr
Ort: Lesbenberatung Berlin e.V., Kulmer Str. 20a, 10783 Berlin
Der Veranstaltungsort ist rollstuhlgerecht.

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Kostenloser Workshop: Empowerment für Young and Queers of Color

Wir wollen uns darüber austauschen, wie es ist, Rassismus zu erleben und lesbisch,bi,queer bzw trans*und/oder inter zu sein. Weißt Du nicht genau auf wen Du eigentlich stehst und willst Dich gern mit anderen darüber austauschen? Oder Du hast schon Strategien, die Dir helfen mit all dem gut umzugehen? Kommt vorbei erzählt von euch! Lasst uns herausfinden, was uns gut tut und was uns stark macht. Be out! Be proud!

Samstag, 23. März 2013
11.00-17.00 Uhr
Ort: Lesbenberatung Berlin e.V., Kulmer Str. 20a, 10783 Berlin
Der Veranstaltungsort ist rollstuhlgerecht.

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Workshop: Beziehungsweisen

Samstag, 16. März 2013
11:00 – 17:00 Uhr, in den Räumen der Lesbenberatung (rollstuhlgerecht)
Jay Keim und Miranda Zodehougan
Anmeldung: beratung@lesbenberatung-berlin.de

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8.März 2013 Internationaler Frauentag

Wir fordern mehr Unterstützung für mehrfachzugehörige Frauen*, ohne dass Gewalt kulturalisiert wird!
Pressemitteilung von GLADT und LesMigraS zum Internationalen Fraen*tag 08. März 2013 als pdf.


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„Ich bin ein Mensch und keine Propaganda“

LesMigraS unterstützt die Solidaritätserklärung von Quarteera eV.:

„Am 24 Januar 2013 berät das russische Parlament in erster Lesung über den Artikel 6.13.1 zum Verbot sogenannter „Homo-Propaganda“.

In neun Regionen Russlands gilt bereits ein Gesetz, welches die Information von Minderjährigen über die Normalität gleichgeschlechtlicher sexueller Orientierung verbietet. Schwule, Lesben, Bisexuelle und Transsexuelle werden mit Pädophilen gleichgesetzt, ihr Lebensstil darf unter Minderjährigen nicht „propagiert“ werden. Unter der „Propaganda von Homosexualität“ wird jegliche Information und Veranstaltung verstanden, die homosexuelle Beziehungen als gleichwertig mit heterosexuellen Beziehungen darstellt. Entsprechende Handlungen werden mit Geldstrafen belegt.
(…)
Wir erklären uns solidarisch mit dem Protest russischer Menschenrechtler_innen gegen den geplanten Artikel 6.13.1.
Wir wissen, dass es keine „Propaganda“ für die eine oder andere sexuelle Orientierung geben kann und entsprechende Befürchtungen und Gesetze für politische Interessen des autoritären Regimes in Russland instrumentalisiert werden.
Wir sind überzeugt, dass nur ein offener Zugang zu Informationen und die öffentliche Sichtbarkeit der legitimen Vielfalt des menschlichen Zusammenlebens zu einer toleranten und demokratischen Gesellschaft führen können.“
 
Weitere Informationen unter: www.quarteera.de

LesMigraS solidarisiert sich mit dem Aufruf zum Kongress der protestierenden Flüchtlinge in Europa vom 1. -3. März 2013 in München. Mehr Informationen finden Sie hier.tl_files/lesmigras/logo_congress.jpg

LesMigraS shows solidarity with the call for convention and cooperation for the congress of protesting refugees in Europe, from 1-3 march, 2013, in Munich. Please find more information here.


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Samstag, 2. März 2013, 11-18 Uhr
Tapesh Workshop: Unterstützung geben
Was kann ich bei Gewalt tun?
Wie kann ich Personen in meinem Umfeld unterstützen, die Gewalt oder Diskriminierung erfahren (haben)? Wie kann ich in Gewalt und Diskriminierungssituationen intervenieren?
In dem Workshop wird der Raum geboten, für sich eigene Antworten auf diese Fragen zu finden. Wir werden gemeinsam Interventions- und Handlungsmöglichkeiten erarbeiten. Dabei wird es sowohl um den Aufbau sozialer Netzwerke gehen als auch um Selbst-Fürsorge.
(Wir sprechen über keine konkreten realen Gewaltsituationen und machen keine Rollenspiele.)

Offen für alle LSBTI
Ort: Lesbenberatung Berlin e.V., Kulmer Str. 20a, 10783 Berlin
Der Veranstaltungsort ist rollstuhlgerecht.
 

Mit Jay Keim und Joy Zalzala-Soyka
An diesem Termin wird in deutsche Gebärdensprache (DGS) gedolmetscht.


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HERZLICHEN DANK!! / THANKS SO MUCH!!

Das LesMigraS Team möchte herzlich allen danken, die 2012 mit ihrem Engagement, ihrem wertvollen Mitwirken und ihren schönen Anregungen unsere Events und Workshops im Rahmen von Tapesh ermöglicht haben und auch in anderen Bereichen dabei waren. Ganz besonders möchten wir uns bei den Referent_innen, Teamer_innen, Filmemacher_innen, unseren Praktikant_in
nen und Kooperationsparterner_innen bedanken, deren Mitwirken entscheidend für die Zusammenstellung unserer Veranstaltungen waren.

Wir wünschen Euch allen von Herzen ein gutes Neues Jahr, viel Energie für kommende Projekte und alles Liebe.

Eure LesMigraS

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The team of LesMigraS wants to cordially thank all who supported us with their engagement, their precious collaboration and their enriching suggestions and encouragement, which allowed us to put an eclectic empowerment program together. We want specially thank all the workshop facilitators of our Tapesh empowerment program, filmmakers, our internees and cooperation-partners whose support and collaboration were essential in putting the program together.

We wish you a great start into the New Year, lots of energy for coming projects and love.

Your LesMigraS

 

 

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News:

Informationen zum Beratungs-Angebot in leichter Sprache

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Wir sind gegen Gewalt.

Wir sind gegen Benachteiligung.

Wir beraten Sie.

Wir machen für Sie:

  • Seminare
  • Lesungen
  • Film-Nächte.

Hier finden Sie unser ganzes Angebot als pdf.

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2012

Öffnungszeiten im Dezember

Bis zum 21. Dezember sind wir zu den allgemeinen Öffnungszeiten erreichbar.

Wir haben folgende veränderte Öffnungszeiten:
Am Donnerstag den 27.12 von 16-19 Uhr und Freitag von 14-17 Uhr sind wir
persönlich für dich da und du kannst ansonsten gerne eine Nachricht auf dem
Anrufbeantworter hinterlassen.

Ab dem 02. Januar 2013 gelten dann wieder die regulären Zeiten.

Solltest du in der Zwischenzeit Unterstützungsbedarf haben oder einfach mit
jemandem reden wollen oder dich in einer Krise befinden, kannst du dich an folgende
Institution wenden:
Berliner Krisendienst
Telefon 030- 390 63 00
 

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Die Ergebnisse unserer bundesweiten Befragung zu Gewalt und (Mehrfach-) Diskriminierung von LBT* in Deutschland sind da!

Erfahren Sie

  • wie und wo Gewalt und (mehrfache) Diskriminierung erlebt werden,
  • wie Betroffene damit umgehen und
  • was sich in der Gesellschaft verändern muss, damit die vielfältigen Aspekte unseres Lebens anerkannt und wertgeschätzt werden.

Dokumentation als pdf zum download, hier.

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20. November 2012 - Transgender Day of Remembrance.

Der TDoR wurde im Jahr 1998 ins Leben gerufen, um der ermordeten Rita Hester zu gedenken, einer Schwarzen Trans*Frau aus der Arbeiter_innenklasse. Seitdem wird einmal jährlich im November an öffentlichen Orten den Opfern trans*feindlicher Gewaltverbrechen gedacht - gegen das Vergessen, aber auch, um auf aktuelle Diskriminierung aufmerksam zu machen und etwas gegen die Repression zu tun, die sich nicht nur aus Vorurteilen in den Köpfen speist, sondern häufig genug auch von Gesetzen und staatlicher Politik verstärkt wird. Seit seiner Gründung hat sich der Gedenktag, der als ein internetbasiertes Projekt startete, auf 185 Städte und mehr als 20 Länder ausgeweitet.

The TDoR - Transgender Day of Remembrance was founded in 1998 to memorialize the murder of Rita Hester, a Black trans* woman with a working class background. It's a day to memorialize those who have been killed as a result of transphobia, or the hatred or fear of transgender and acts to bring attention to the continued violence endured by the transgender community - not only caused by individual prejudices but is also reinforced by laws and governmental politics. Since its inception, TDoR has been held annually and has slowly evolved from the web-based project started by Smith into an internantional day of action. In 2010 TDoR was observed in over 185 cities throughout more than 20 countries.

 

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Beratung bei Diskriminierung in Gebärdensprache tl_files/lesmigras/kampagne/logos ads u dklb/dgs-gruen-andist.png
Die Antidiskriminierungsstelle des Bundes bietet nun auch Beratung bei Diskriminierung in deutscher Gebärdensprache an. Mit dem sogenannten Signing Question and Answer Tool können gehörlose Menschen, die eine diskriminierende Erfahrung gemacht oder beobachtet haben, mit der Antidiskriminierungsstelle des Bundes ohne Barrieren kommunizieren.
Weitere Infos unter:
http://www.antidiskriminierungsstelle.de/DE/Service/SQAT/SQAT_node.html
Kontakt: antje.goll@ads.bund.de

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„…nicht so greifbar und doch real“  - Vorstellung der Ergebnisse der LesMigraS-Studie
zu Gewalt- und Mehrfachdiskriminierungserfahrungen von lesbischen/bisexuellen Frauen und Trans* 

Hier gibt es die Zusammenfassung der Studie als pdf.

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FELICIDADES * CONGRATULALTIONS * HERZLICHEN GLÜCKWUNSCH
Argentiniens neues Gesetzt zu Geschlechtsidentität

Seit Mai 2012 gibt es in Argentinien ein neues Gesetzt, bei dem jede_r argentinische Bürger_in ab dem Alter von 18 Jahren selbstermächtigt ihre_seine Geschlechtsidentität bestimmen kann. Wir möchten unsere Solidarität und Freude über den Erfolg eines so emanzipatorischen und visionistischen Gesetzes aussprechen, welches durch jahrelange Kämpfe von Trans*Aktivist_innen in Argentinien möglich wurde.
Aus diesem Anlass haben wir für Euch ein paar Informationen (Artikel, Videos und einem Radiobeitrag) zusammengetragen.

„Heute hat der Kongress die Gelegenheit bekommen, uns unsere Rechte zurückzugeben und die Vergangenheit, die von Verfolgung, Ausschluss und Vergessenheit geprägt war, hinter sich zu lassen.“ (Diana Sacayán, Trans*Aktivist_in aus Argentinien)

In Argentinien wurde nach jahrelangem Kampf von Trans*Aktivist_innen am 9. Mai 2012 das Gesetz über die Geschlechtsidentität (Ley de Identidad de Género) verabschiedet. Das bedeutet, dass jede_r volljährige_r Argentinier_in jetzt die Möglichkeit hat, den Namen und das eigene Geschlecht durch einen einfachen Verwaltungsakt zu ändern – ohne die bisher erforderlichen psychatrischen und pathologisierenden Diagnosen durchlaufen zu müssen. Außerdem wurde von den Aktivist_innen ebenfalls erreicht, dass Maßnahmen zur Geschlechtsangleichung (Hormonbehandlungen und/oder Operationen), ohne die Voraussetzung von psychatrisch-medizinischen Diagnosen kostenlos von den Krankenkassen übernommen werden.
Von vielen Aktivist_innen sowie Organisationen weltweit wird dies als ein historischer Moment angesehen: Erstmalig werden Trans*Menschen umfassende Menschenrechte auf Selbstbestimmung der eigenen Identität zugesprochen. Im Vergleich dazu erscheint die verabschiedete Novelle zum Transsexuellengesetz (TSG) hier in Deutschland als eine rein kosmetische Veränderung. Darin werden Trans*Menschen weiterhin durch Pathologisierung ausgegrenzt und diskriminiert. Die Verabschiedung des Gesetzes in Argentinien wird auch auf globaler Ebene als wichtiges Signal an die Kommissionen gesehen, die derzeit die normierenden Krankheitskataloge der Weltgesundheitsorganisation und der American Psychiatric Association, ICD und DSM, überarbeiten.

Hier geht es zur Webseite der Kampagne (auf castellano).

Hier findet sich der Gesetzestext in verschiedenen Sprachen.

Hier findet sich ein Radiobeitrag von Onda-Info auf deutsch.

Hier finden sich zwei Youtube-Videos (auf castellano mit englischen Untertiteln): Video 1, Video 2.

 

(M)Eine Geschichte

-Eine Ausstellung zum Mitmachen-

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von LesMigraS, Migrationsrat Berlin Brandenburg e.V. und TrIQ e.V.

Dienstag, 06. November 2012, ab 18.00 Uhr
Ort: Lesbenberatung Berlin e.V., Kulmer Str. 20a, 10783 Berlin
Der Veranstaltungsort ist rollstuhlgerecht.

Wer macht Geschichte? Was macht Geschichte mit uns?  Was ist (D)Eine Geschichte? Welche Erfahrungen werden über Generationen weitergegeben? Was macht Geschichtsschreibung mit meiner Identität? Welche Geschichte haben mein Kiez und meine Stadt für mich? Welche Geschichte(n) wird/ werden erzählt, welche werden ausgeblendet?

Im Rahmen der Tage des Interkulturellen Dialogs 2012 wollen wir Eure Geschichten zusammenbringen und sie auf unterschiedlichen Ebenen erfahrbar machen. Dazu wollen wir Eure Erlebnisse, Erinnerungen und gegenwärtige Alltagsmomente in Form von Gedichten, Erzählungen, Gegenständen, Fotos, Collagen, Comics, Zeichnungen etc, in einer Wanderausstellung zusammenbringen und sie dann in den Räumen der Lesbenberatung Berlin e.V., des Migrationsrats Berlin Brandenburg e.V. und TrIQ e.V. ausstellen.
Die Beiträge können biografisch, imaginär oder symbolisch und in der Sprache, in der sich jede_r „zu Hause“ fühlt ausgedrückt sein.

Eure Gegenstände und Geschichten könnt Ihr am Veranstaltungstag vorstellen, Euch zu ihnen austauschen und sie anschließend für die Ausstellungswände bearbeiten. Mit einer roten Wollschnur können die jeweiligen Dinge untereinander dort verbunden werden, wo Ihr Verknüpfungen für Euch seht.

Bringt Eure Beiträge mit oder schickt sie uns im Vorhinein. Beiträge und Materialien können uns auch nur geliehen und nach Ausstellungsende wieder abgeholt werden. Insgesamt soll die Ausstellung in den drei Orten jeweils 1-2 Monate stehen.


Hier gibt es die Veranstaltungsankündigung zum Herunterladen als PDF.

Links:
http://www.lesmigras.de/
http://www.migrationsrat.de/
http://www.transinterqueer.org/
http://www.tage-des-interkulturellen-dialogs.de/

 

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Hier finden sie unsere ehemals "akuellen" Beiträge (seit 2010).

Workshop: Klassismus
Mit Tanja Abou
Auf Deutsch
Samstag, 27. Oktober 2012, 11.00 - 17:00 Uhr
Ort: Lesbenberatung Berlin e.V., Kulmer Str. 20a, 10783 Berlin
Der Veranstaltungsort ist rollstuhlgerecht. The venue is wheelchair accessible.
Für LBT*I*

 Klassismus bezeichnet strukturelle Benachteiligungen und Diskriminierungen aufgrund der sozialen Klasse. Wir wollen uns in dem Workshop aus unterschiedlichen Perspektiven dem Thema Klassismus nähern. Methodische Grundlage ist das von Heike Weinbach und Leah Carola Czollek entwickelte Social-Justice Modul zum Thema Klassismus.
Tanja Abou ist Sozialarbeiterin (BA) und Social-Justice-Trainerin.

Der Workshop ist nun leider ausgebucht. Interessierte können sich gern auf die Warteliste setzten lassen. Anmeldung an: info@lesmigras.de  oder per Telefon: 030 - 21 91 50 90. 

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Filmabend bei LesMigraS:
Orchids – My Intersex Adventure

Do, 11.Oktober um 19 Uhr   

Von/by Phoebe Hart, 56’, Australien 2010, in English/ Englisch mdUT (mit deutschen Untertiteln)
Phoebe Hart fährt zusammen mit ihrer Schwester auf einen autobiografischen Kamera-Roadtrip quer durch Australien. Dabei trifft sie ihre Familie, die sie mit ihrem Schweigen zu ihrer Intergeschlechtlichkeit konfrontiert, alte und neue Freund_innen, die auch inter* sind und spricht über die Pathologisierung und Verstümmelung des Körpers von Inter* Menschen.

Mehr Informationen zu dieser und weiteren Empowermentveranstaltungen finden Sie unter Tapesh.

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Fachtagung am 21. September 2012
"... nicht so greifbar und trotzdem real" - Gewalt- und (Mehrfach-) Diskriminierungserfahrungen von lesbischen, bisexuellen Frauen und Trans* in Deutschland

Diskriminierung und Gewalt gegen lesbische, bisexuelle Frauen und Trans* ist in Deutschland ein hochrelevantes Thema. Dies zeigen die quantitativen und qualitativen Ergebnisse der bundesweiten wissenschaftlichen Studie der Lesbenberatung Berlin.
Im Rahmen der Fachtagung am 21. September 2012 stellen wir die Ergebnisse vor und diskutieren mit Vertreter_innen aus den Bereichen Wissenschaft, Politik und NGOs sowie den Teilnehmer_innen.
Wir möchten Sie herzlich dazu einladen, mit uns zu diskutieren.

Hier gibt es mehr Informationen zum Programm.

Hier findet sich die Einladung zur Fachtagung als pdf.

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Transgenialer CSD 2012

Am Samstag, den 23. Juni 2012, fand erneut der Transgeniale CSD in Treptow, Neukölln und Kreuzberg statt. Auch dieses Jahr war LesMigraS wieder mit vielen tollen Schildern, Flyern und einem Redebeitrag auf der Abschlusskundgebung mit dabei.

Hier findet ihr den Redebeitrag als pdf.

Und hier gibt es den Redebeitrag von Women in Exile als pdf.

Last Saturday, June 23th 2012, the Transgenial CSD was happening again in Treptow, Neukölln and Kreuzberg. LesMigraS was also participating with many great signs, leaflets and a speech at the rally.

Here is the speech in German and English as pdf.

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LesMigraS-Kampagne zu Gewalt und Mehrfachdiskriminierungserfahrungen von lesbischen, bisexuellen Frauen und Trans*Menschen in Deutschland

Nach der Auswertung mehrerer tausend Fragebögen liegen nun die ersten Ergebnisse vor.

 

Erste Ergebnisse der Studie

  sowie Pressemitteilung online!

 

 

 

 

 

 

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Pressemitteilung zum Internationalen Tag gegen Homophobie und Transphobie
17.05.2012

Der „International Day Against Homophobia“ (IDAHO) wird seit 2005 jeweils am 17. Mai zelebriert. Das Datum erinnert an den 17. Mai 1990, da Homosexualität an diesem Tag von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) aus ihrem Diagnoseschlüssel gestrichen und nicht länger als Krankheit definiert wurde.

Die gesellschaftliche Akzeptanz gleichgeschlechtlicher Lebensweisen in Deutschland ist auch im Jahre 2012 noch nicht selbstverständlich. Fast die Hälfte aller Deutschen lehnt laut verschiedener repräsentativer staatlich finanzierter Studien die Gleichberechtigung homosexueller Lebensweisen ab. Homosexualität wurde in Deutschland erst 1994 durch die Abschaffung des §175 entkriminalisiert.

LesMigraS, der Antidiskriminierungs- und Antigewaltbereich der Lesbenberatung Berlin e.V., versteht unter Homophobie und Transphobie jegliche Gewalt, die sich gegen Lebensweisen von Menschen richtet, die lesbisch, bisexuell, trans* und schwul leben. Diskriminierung ist eine Form von Gewalt, da sie Personen verletzt, einschränkt, verunsichert, meist psychische Narben hinterlässt und gesundheitliche sowie finanzielle Folgen hat.

Homophobie und Transphobie sind keine Angelegenheiten der Betroffenen, sondern müssen, ebenso wie z.B. Rassismus oder Diskriminierung gegen Menschen mit körperlichen oder geistigen Beeinträchtigungen, auf gemeinschaftlicher und gesamtgesellschaftlicher Ebene vorausschauend angegangen werden.

So kann beispielsweise das Transsexuellengesetz  als Gewalt gegen Trans*Personen betrachtet werden, da es Personen, die medizinische und rechtliche Möglichkeiten der Geschlechtsangleichung wahrnehmen möchten, als krank bezeichnet und zur psychologischen Begutachtung zwingt. Trans*Sein ist jedoch keine Krankheit, vielmehr ist Transphobie ein krankmachendes Diskriminierungsverhältnis. Transphobie stärkt ein Zwangssystem von zwei Geschlechtern, die bei Geburt zugewiesen werden.
Ein jeder Mensch hat ein Recht auf gesundheitliche und geschlechtliche Selbstbestimmung. Trans*Menschen sollten nicht als krank bezeichnet werden oder gar aufgrund ihrer Geschlechtsidentität in die Psychiatrie eingewiesen werden. Es sollte allen Menschen möglich sein, ihr Geschlecht frei zu wählen und zu leben. Eine Geschlechtsanpassung sollte allen ermöglicht und durch Beratungsstellen mit einer Expertise zu Trans* begleitet werden.

Im Rahmen des Internationalen Tags gegen Homophobie und Transphobie fordern wir:

• eine mehrdimensionale Herangehensweise gegenüber jeglicher Form von Gewalt- und Diskriminierungsmechanismen.
Damit meinen wir, dass Individuen Mehrfachdiskriminierung erfahren können (z.B. Rassismus und Transphobie, Antisemitismus und Homophobie, Diskriminierung aufgrund körperlicher oder geistiger Beeinträchtigungen und Sexismus) und deshalb zusammen gedacht werden müssen.

• die Anerkennung von LSBTI-Identitäten als Asylgrund.

• die landesweite Aufhebung des Diagnoseschlüssels und der pathologisierenden Stigmatisierung von transsexuellen, transgender, transidenten, polygender und intergeschlechtlichen Menschen. Trans* und Intergeschlechtlichkeit sind weder psychische oder physische Krankheiten, noch Gegenstand einer Diagnose.

• ein Recht auf geschlechtliche Selbstbestimmung für alle Menschen – egal ob Kinder, Jugendliche oder Erwachsene.

• die vollständige Gleichbehandlung von gleichgeschlechtlichen Partner_innen auf allen gesellschaftlichen Ebenen (z.B. juristisch, institutionell, staatlich und im Gesundheitswesen).

• den bundesweiten Ausbau von Beratungsangeboten für LSBTI (Lesben, Schwule, Bisexuelle, Trans* und intergeschlechtliche Menschen) und die Förderung ihrer Vernetzung.

• Fortbildungen und Schulungen zu Homophobie, Transphobie, Gewalt und Diskriminierung gegen intergeschlechtliche Menschen in Organisationen und Institutionen (z.B. im medizinischen und psychotherapeutischen Bereich, staatlichen Behörden sowie Ämtern, Schulen, Polizei).

• die offiziell anerkannte Erweiterung des „Internationalen Tag gegen Homophobie“ auf einen „Internationalen Tag gegen Homophobie und Transphobie“ (IDAHO_T).

 

Kundgebung gegen Gewalt und Mord an Trans* Personen am 30.04.2012

Am Montag, den 30.04.2012 ruft GLADT dazu auf, gegen Gewalt und die kürzlichen Morde an Trans*Personen in Form einer Kundgebung zu demonstrieren. Bitte kommt um 12 Uhr zur Türkischen Botschaft, Rungestr. 9, 10179 Berlin.

Hier findet ihr die Pressemitteilung als pdf.tl_files/lesmigras/Tapesh/Unterstuetzung Geben Cover.jpg

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Veranstaltung und Party, kommenden Donnerstag, 03. Mai 2012 im Südblock:

S.U.P.P.O.R.T. – mit Mut, Stärke und Selbstbestimmung
LesMigraS stellt ihre Broschüre „unterstützung geben“ vor, anschließend gibt’s Party

Was tun, wenn ein_e Freund_in Diskriminierung und Gewalt erfährt und Unterstützung möchte? Was tun, wenn eine_r selbst Diskriminierung und Gewalt erfährt und nach Handlungsstrategien sucht? Was, wenn Aufenthaltstatus oder rassistische oder transphobe Diskriminierung die Suche nach Unterstützung erschweren?
LesMigraS hat eine Broschüre herausgegeben, in der es darum geht, wie Unterstützung innerhalb von Freundeskreisen und Communities angeboten werden kann. tl_files/lesmigras/Tapesh/valtyne.jpg

Ab 21:30 Uhr wollen wir mit Euch dann den Frühling mit den wunderbaren DJ Valtyne (Funk/ Disco/ Deep House/ Tech House) und DJane Sônia Lemos (favela funk, 70s tl_files/lesmigras/Tapesh/dj sonia lemos.pngtill today & Black feminist hiphop) an den Plattentellern feiern!

Wann: Donnerstag, 03. Mai 2012, Veranstaltungsbeginn 19:00 Uhr, Party ab 21:30 Uhr
Wo: Südblock, Admiralstr. 1-2, 10999 Berlin

 

Der Veranstaltungsort ist rollstuhlgerecht.
The venue is wheelchair accessible
.


Kommt mit uns feiern und bringt Eure Freund_innen mit.
Wir freuen uns auf Euch!

Eure LesMigraS


Die Broschüre könnt Ihr hier auch online lesen.

 

Unser Empowermentangebot für den Frühling ist jetzt online.
(hier geht es zu den Tapesh Workshops und Veranstaltungen im Frühling 2012)

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Pressemitteilung zu Zwangspsychiatrisierung und Geschlechtsnormierung von Trans*Kindern und Trans*Jugendlichen

Trotz des Diskriminierungsverbots von Trans*Menschen erfahren sie immer noch in allen Bereichen der Gesellschaft Gewalt und Diskriminierung, ob auf der Straße, durch staatliche Gesetze oder medizinisch-psychologische Begutachtungen.

LesMigraS/Lesbenberatung ruft dazu auf, sich an der Kundgebung am 26. März 2012 zu beteiligen und gegen Zwangspsychiatrisierung und Geschlechtsnormierung einzutreten. Die Kundgebung findet um 15.00 Uhr vor dem Berliner Senat für Bildung, Jugend und Wissenschaft, Bernhard-Weiß-Str. 6, statt.

Hier finden Sie die ganze Pressemitteilung als pdf.

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Pressemitteilung zum internationalen Tag gegen Rassismus

Am 21. März 1960 schossen Polizist_innen im südafrikanischen Sharpeville während einer friedlichen Demonstration gegen die Passgesetze des Apartheidregimes in die Menge und töteten 69 Menschen. Über 180 weitere wurden zum Teil schwer verletzt. Daran erinnert der Tag gegen Rassismus.
Mehr als ein halbes Jahrhundert später leben wir hier in Deutschland immer noch in einer Gesellschaft, in der Rassismus alltäglich ist. Seit 1990 sind in Deutschland Hunderte von Menschen durch rechtsextremistisch und rassistisch motivierte Gewalt ums Leben gekommen. Doch bis heute werden die meisten Todesopfer rassistischer Gewalt von der Bundesregierung nicht anerkannt.

Hier finden Sie die ganze Pressemitteilung als pdf.

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Antwort auf die Stellungnahme des deutschen Ethikrats zu Intergeschlechtlichkeit

Wir von LesMigraS/Lesbenberatung begrüßen die wegweisende Stellungnahme "Intersexualität" vom 23.2.2012 des deutschen Ethikrates zur Situation intersexueller Menschen in Deutschland.
Wir kritisieren jedoch in Anlehnung an die IVIM (Internationale Vereinigung intergeschlechtlicher Menschen), dass der Deutsche Ethikrat keine rechtlich bindenden Regelungen gegen die Operationen im Kindesalter empfiehlt.
Sinnvoll erscheint uns grundsätzlich alle nicht lebensnotwendigen Eingriffe zu unterbinden und nur auf dieser Grundlage Ausnahmeregelungen für Jugendliche, die nach einer psychologischen Begleitung unbedingt selbst eine OP wünschen, zu schaffen, wie es IVIM und andere Inter*-Organisationen fordern. Dies unterstützt der Ethikrat leider noch nicht.

Hier finden Sie die ganze Stellungnahme als pdf.

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Pressemitteilung von LesMigraS und Gladt zum Internationalen Frauentag - 8. März 2012

Seit über 100 Jahren wird die Diskriminierung von Frauen und die Gewalt gegen Frauen thematisiert und die geschlechtliche Gleichbehandlung eingefordert. Seit über 100 Jahren gehen Frauen am 8. März gegen schlechtere Lebensbedingungen, Benachteiligung in Arbeitsverhältnissen, Unterdrück-ung, Ausbeutung, Sexismus und Gewalt auf die Straße. 
In vielen Aktionen zum Internationalen Frauentag wird jedoch die Existenz von nur zwei Geschlechtern festgeschrieben und die Diskriminierung von Frauen eindimensional thematisiert. Die Kategorie „Frau“ ist eine historische, politische und gesellschaftliche. mehr

Hier finden Sie die ganze Pressemitteilung als pdf.

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Spendenaufruf für Film über Eltern von LGBT in der Türkei

GLADT sammelt 5.000 EUR für die Erstellung des Dokumentarfilms von Familien von LSBT in Istanbul.
"Wir, die Eltern von schwulen, lesbischen, bisexuellen und Trans* Personen, haben begonnen, unsere persönlichen Geschichten und die LISTAG (Familliengruppe von LGBT in Istanbul) in einem Dokumentarfilm
mit dem Titel "Mein Kind - Benim cocugum" zu erzählen. Um den Film fertigzustellen, brauchen wir eure Unterstützung! Besucht unsere Webseite www.listagfilm.com, seht
unseren Trailer an und helft uns durch Spenden bei der Verwirklichung unseres Traumes! Was immer auch getan wird, jede Hilfe zählt!
Seit Januar 2008 treffen wir uns regelmäßig, um auf Homophobie und Transphobie aufmerksam zu machen und andere Familien, die sich in einer ähnlichen Situation befinden, zu erreichen, um uns mit ihnen zu
solidarisieren. Wir hoffen auf eure Unterstützung! Lasst uns gemeinsam etwas verändern!"

Weitere Informationen auf deutsch findet ihr hier.

Wenn ihr für die Erstellung des Dokumentarfilms spenden möchtet, könnt ihr das über GLADT:

Postbank Leipzig
BLZ: 860 100 90
Konto: 607 938906
Betreff (UNBEDINGT ANGEBEN!!!): Film LISTAG

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Demonstration "Keine Asylhaft auf dem Flughafen Berlin-Schönefeld!"

Am 22.02.2012 findet um 16 Uhr eine Demonstration ab dem Hauptbahnhof Potsdam zum Landtag Brandenburg statt. LesMigraS unterstützt den Aufruf und die Demonstration.
Auf der Webseite der Initiative finden sich mehr Infos und der ganze Aufruf.

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Diskriminierungen online melden!

Um Diskriminierungen gesellschaftlich sichtbar zu machen und die politische Bereitschaft zu deren Bekanntmachung zu erhöhen, arbeitet LesMigraS an der Dokumentation und Veröffentlichung von Diskriminierungsfällen. Natürlich werden die Diskriminierungsfälle anonymisiert.
Ab sofort ist es möglich, Diskriminierungen bei uns auch online zu melden. Bei Bedarf können Sie auch im Anschluss an die Meldung einen Beratungstermin vereinbaren.
Weiterhin ist es auch möglich, uns über Diskriminierungen persönlich, telefonisch oder per Mail zu informieren.
Hier geht es zum Onlineformular.

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Selbstverständnis von LesMigraS

In unserem aktuellen Selbstverständnis beschreiben wir die Ziele und Schwerpunkte unserer Arbeit.
Hier geht es zum Selbstverständnis.

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Broschüre "Unterstützung geben"

Im Rahmen von Tapesh - Mit Herz und Vision gegen Gewalt und Diskriminierung" ist die Broschüre "Unterstützung geben - Handlungsmöglichkeiten im Umgang mit Gewalt und Diskriminierung entstanden". Dort finden Personen, die Gewalt oder Diskriminierung erfahren haben, Informationen, wie sie ihr eigenes Umfeld um Unterstützung fragen können. Für Unterstützer_innen gibt es eine Vielzahl an Handlungsempfehlungen. Sie ist als gedruckte Version bei uns in der Lesbenberatung erhältlich.
Hier geht es zur Broschüre als pdf.

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Broschüre "Verbindungen sprechen"

Im Rahmen von Tapesh - Mit Herz und Vision gegen Gewalt und Diskriminierung" gab es letztes Jahr viele Workshops und die Veranstaltung "Verbindungen sprechen" im November 2011 Daraus ist eine Dokumentation entstanden. In der Dokumentation sind Beiträge von Referent_innen und Teilnehmenden aus den Workshops und der Veranstaltung "Verbindungen Sprechen" zu Rassismus und Transphobie in LSBTI-Szenen dokumentiert.
Hier findet ihr die Broschüre als pdf.

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Filmabend bei LesMigraS am Dienstag, 13. März 2012
Beginn: 18:30
Ort: Lesbenberatung Berlin e.V./ Kulmerstraße 20a

Anlässlich des Black History Month zeigen wir am Dienstag den 13. März 2012 um 19.00 Uhr den Debutfilm der afroamerikanischen Filmemacherin Cheryl Dunye. Hier eine kurze Filmbeschreibung:

 

Watermelon Woman
von Cheryl Dunye
(Englisch mit deutschen Untertiteln, 90min)

Die afroamerikanische, lesbische Filmemacherin Cheryl entdeckt bei ihrem Job in einer Videothek eine Schwarze Schauspielerin aus den 30er Jahren, die im Abspann eines Filmes nur als "Watermelon Woman" genannt wird. Cheryls Interesse ist geweckt und sie entscheidet sich der Fährte nachzugehen, mehr über das Leben dieser Schauspielerin herauszufinden und einen Dokumentarfilm zu machen. Sie interviewt verschiedene Leute und recherchiert in Archiven. In einem parallel erzählten Filmstrang verliebt sich Cheryl in eine weiße US-amerikanische Kundin der Videothek, in der sie arbeitet.

Cheryl Dunye's Film, der sich zwischen Realität und Fiktion bewegt, gewann als erster Film einer Schwarzen, lesbischen Filmemacherin Preise bei verschiedenen Filmfestivals, u.a. im Jahre 1996 den Berliner Teddy Award.

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Stellenausschreibung

LesMigraS, der Antidiskriminierungs- und Antigewaltbereich der Lesbenberatung Berlin, sucht zum Januar 2012 ein_e neue_n Mitarbeiter_in.
Zur Stellenausschreibung, hier.
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 Pressemitteilung zum Internationalen Tag der Menschenrechte am 10.12.2011

Der 10. Dezember ist ein Gedenktag, um an die Erklärung der allgemeinen Menschenrechte, welche 1948 verabschiedet worden sind, zu erinnern und um sie als gemeinsames Ideal nicht aus den Augen zu verlieren. Die 30 Artikel der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte sollen für alle Menschen gelten, wie es im ersten Artikel bereits verankert ist („Alle Menschen sind frei und gleich an Würde und Rechten geboren.“).
Doch die aktuelle Situation ist eine andere. Noch immer werden Menschen, die auf der Flucht sind oder Asyl beantragen, nicht die gleichen Rechte gewährt. Schwarze und People of Color erleben nach wie vor Gewalt und Diskriminierung. Auch Trans* Menschen erhalten nicht die gleichen Rechte wie andere. In Bezug auf sozialen Status hat die neuste OECD-Studie gezeigt, dass die soziale Ungleichheit in Deutschland in den letzten Jahren stark gewachsen ist. Von gleichen Rechten kann also keine Rede sein.
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AUFRUF ZUR DEMO: Bündnis gegen Rassismus


• Termin: Samstag, den 10. Dezember 2011 (Internationaler Tag der Menschenrechte)
• Auftakt: 11 Uhr, Karl-Liebknecht-Straße am Alexanderplatz - Marx-Engels Forum
• Ende: 13:30 Uhr, Platz des 18. März

Jetzt auf die Straße gehen!


Enver Şimsek, Abdurrahim Özüdoğru, Süleyman Taşköprü, Habil Kılıç, Yunus Turgut, İsmail Yaşar, Theodoros Boulgarides, Mehmet Kubaşık und Halit Yozgat wurden zwischen 2000 und 2006 von Neofaschisten kaltblütig ermordet.

Es ist an der Zeit Tacheles zu reden!

Hier geht es zum ganzen Aufruf als pdf.

Hier ist die Pressemitteilung des mrbb zur Gründung des Bündnisses gegen Rassismus.

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Stellenausschreibungen

LesMigraS, der Antidiskriminierungs- und Antigewaltbereich der Lesbenberatung Berlin, sucht zum 1. Januar 2012 zwei neue Mitarbeiter_innen.
Zu den Stellenausschreibungen, hier.

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LesMigraS Abend 15. November fällt aus.

Liebe Mitstreiter_innen, Freund_innen und Kolleg_innen. Unser LesMigraS Abend am 15. November fällt leider aus. Ein neuer Termin wird über die Webseite und unseren Newsletter angekündigt.

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Neues Empowerment Programm Herbst 2011 online/ Find the new empowerment-program for fall 2011 now online

Tapesh lädt zu kostenfreien Workshops, Veranstaltungen & Filmabende ein
Tapesh invites you to free workshops, events, films

Hier gehts zum Tapesh-Programm für Herbst 2011!
Here you can find the 2011 fall program of Tapesh!

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Diskriminierung erfahren? - Unterstützungsangebot von LesMigraS

• Du willst Beleidigungen oder diskriminierende Behandlungen in Cafe’s, auf Parties, in Läden oder deinem Sportverein nicht einfach hinnehmen, bist dir aber unsicher was du tun sollst?
• Du wurdest unfreundlich behandelt, oder sogar des Ladens verwiesen und vermutest das könnte daran gelegen haben, dass du lesbisch oder schwul und/oder dass du trans* bist, du bist dir aber nicht sicher?

Dann bist du bei uns richtig! Mehr dazu, hier.

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Empowerment Material Online!
Auf unserer Webseite haben wir für Sie umfangreiches Online Material zum Umgang mit Gewalt und Mehrfachdiskriminierung zusammengestellt. Wir wünschen uns, dass Ihnen das Material viele Anregungen und Unterstützung gibt, um selbstbestimmt Handeln zu können, sowohl als Betroffene_r von Gewalt als auch als Freund_innen, Familie oder Außenstehende.
Hier geht es zum Online Material.

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LSBTI Kurzfilmabend mit LesMigraS - Deadline verlängert !

Im Herbst zeigen wir wieder Kurzfilme von LSBTI an unserem Kurzfilmabend TALKING TO. Der Kurzfilmabend findet im Rahmen des Empowermentprojekts Tapesh statt. TALKING TO ist Englisch und bedeutet zu etwas sprechen. Jetzt suchen wir Kurzfilme, die Kraft geben, die Mut machen, die ein Lächeln aufs Gesicht zaubern und in denen Ihr von Euren Visionen erzählt. Ihr könnt dokumentarische, experimentelle, künstlerische, fiktive Werke oder Animationen einreichen, die bis zu max. 45 Minuten lang sein dürfen.
Alle Sprachen sind willkommen, bitte mit deutschen Untertiteln.

Wir freuen uns sehr auf Eure Beiträge!

Bitte schickt uns eine DVD-Kopie bis zum 10. Oktober 2011 an folgende Adresse zu:

LesMigraS
“TALKING TO Filmabend”
Kulmer Str. 20a
10783 Berlin

Herzliche Grüße
Euer LesMigraS Team

*** and now in ENGLISH ***

LesMigraS LGBTI short film-night - extended deadline!

This autumn we show your short films on our short film night TALKING TO. The night is part of our empowerment-project Tapesh. We are calling for shorts of LGBTI, which are empowering, give strength and courage, which make one smile and in which you speak about your visions. Your films could be documentaries, experimental, artistic, fiction or animations and should be no longer than 45 minutes long. All languages are welcome; please just make sure that your film has German subtitles.


This autumn we will show your short films on our short film night TALKING TO. This night is part of our empowerment-project Tapesh. We are calling for LGBTI shorts, which are empowering, give strength and courage, which make one smile and where you speak about your visions. Your films can be documentaries, experimental, artistic, fiction or animations and should be no longer than 45 minutes long. All languages are welcome; please just make sure that your film has German subtitles.

We are looking much forward your contributions!

Please send us the copy of your DVD until the 10th October 2011 to the following address:

LesMigraS
“TALKING TO film night”
Kulmer Str. 20a
10783 Berlin

Feel very welcome to spread the word.

Cordially wishes
Your LesMigraS team

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Zum Berliner Wahlkampf 2011

Auch dieses Jahr wird die Wahl zum Berliner Senat wieder dazu genutzt diskriminierende Sprüche und Bilder im größeren Maße öffentlich zu machen. So wirbt die NPD mit rassistischen Karikaturen, in denen Menschen mit Migrationshintergrund und People of Color abgesprochen wird, Deutsche zu sein oder sich in Deutschland aufzuhalten. Außerdem verbreiten sie Plakate mit antisemitischen Wortspielen, in denen die Ermordung von jüdischen Menschen sprachlich wiederholt wird. Auch bei der Partei „Pro Deutschland“ findet sich gewaltvolle Sprache auf den Plakaten, die diskriminierende und ausgrenzende Handlungen mitverursacht und rechtfertigt. „Pro Deutschland“ bezieht sich mit ihren antimuslimischen und rassistischen Wahlplakaten positiv auf Thilo Sarrazin.
Während sich die BIG-Partei explizit gegen Sarrazin ausspricht und mit „Vielfalt“ wirbt, hat sie auch ein homo-, bi- und transphobes Faltblatt veröffentlicht, in dem die schulische Aufklärung über verschiedene sexuelle und geschlechtliche Lebensweisen abgelehnt wird. Dabei wird per se davon ausgegangen, dass Lesben, Schwule, Bisexuelle, Trans*Menschen und Intergeschlechtliche ein Phänomen der christlichen weißen Mehrheitsgesellschaft sind. Es wird so getan, als gäbe es keine mehrfachzugehörigen Lesben, Schwule, Bisexuelle, Trans*Menschen und Intergeschlechtliche. 

LesMigraS fordert die Selbstabschaffung von NPD und Pro Deutschland.

Außerdem fordert LesMigraS vom zukünftigen Senat:

  • eine parteiübergreifende und verpflichtende Fortbildung zu Rassismus, Transphobie und Homophobie für alle Senatsabgeordneten,
  • eine parteiunabhängige Antidiskriminierungspolitik mit einem Schwerpunkt auf Mehrfachdiskriminierung.

Der Antidiskriminierungsverband Deutschland hat Wahlprüfsteine an die im Senat vertretenen Parteien verschickt und nach deren Einstellungen und Plänen im Bereich der Antidiskriminierungspolitik gefragt. In der Pressemitteilung des advd finden sich Auszüge der Antworten der Parteien. Zur Pressemitteilung als pdf.

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SlutWalk: LesMigraS solidarisiert sich mit Hydra-Aktivist_innen!

Das LesMigraS-Team findet das Engagement gegen Sexismus und gegen ein Verantwortlichmachen von Frauen und LSBTI für sexualisierte Gewalt und Diskriminierung, die sie erfahren, grundsätzlich sehr  wichtig. Allerdings gab es in der Vergangenheit u.a. in London und Toronto beim SlutWalk berechtigte Kritik, die wir teilen möchten. Wir möchten uns nicht von den Organisator_innen abgrenzen, wünschen und fordern jedoch einen mehrdimensionalen komplexen Umgang mit dem Thema. Das Stigma „Schlampe“ und die damit einhergehende Diskriminierung und Gewalt betrifft Menschen nicht gleich stark. Als „Schlampe“/ „Slut“ werden Menschen nicht gleichermaßen beschimpft. Beispielsweise ist es etwas anders Sexarbeiter_in zu sein und als „Slut“ bezeichnet zu werden, als wenn eine_r keine Sexarbeiter_in ist.
Auch werden LSBTI of Color/ Schwarze LSBTI auf eine andere Weise sexualisiert, als weiße Menschen. Frauen und LSBTI, die Diskriminierung auf Grund von sozialer Schichtzugehörigkeit erfahren, werden ebenso anders sexualisiert und behandelt, als mittelständige.

Wir unterstützen und unterzeichnen den hier folgenden Brief einiger Hydra-Aktivist_innen.

Wir hoffen, die Organsator_innen nehmen sich Raum und Zeit, um sich diese Kritik zu Herzen zu nehmen. Es wäre total schade abermals die gleichen „Fehler“ zu begehen, die u.a. auch schon in Toronto und London beim SlutWalk kritisiert und angemerkt wurden.

Mit solidarischen Grüßen
LesMgiraS (Antidiskriminierungs- und Antigewaltbereich der Lesbenberatung e.V.)

Zum Brief der Hydra Aktivist_innen, hier

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Glückwünsche an das Antidiskriminierungsnetzwerk Berlin des TBB zur Auszeichnung mit dem Antirassismus-Preis

LesMigraS der Lesbenberatung Berlin e.V. gratuliert dem Antidiskriminierungsnetzwerk Berlin (ADNB) des Türkischen Bund in Berlin-Brandenburg zur Auszeichnung mit dem Antirassismus-Preis der Stiftung des Europäischen Netzwerks gegen Rassismus (ENAR).
Wir freuen uns über die gesellschaftliche Anerkennung, die unsere langjährige Kooperationspartner_in durch die Verleihung des Preises erfährt. Dabei begrüßen wir besonders die Würdigung des Empowerment-Grundsatzes des ADNB: „Dieser basiert darauf, dass die Perspektive und Bedürfnisse der Betroffenen ins Zentrum des professionellen Handelns gestellt werden“ (aus der Pressemitteilung des ADNB). Dieser Grundsatz des Empowerments bildet auch in der Arbeit von LesMigraS ein wichtiges Fundament und wird seit letztem Jahr verstärkt in unserem Projekt „Tapesh – Mit Herz und Vision gegen Gewalt und Diskriminierung“ durch Workshops, Veranstaltungen und Veröffentlichungen umgesetzt.

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Danksagung für Clara-Zetkin-Frauenpreis 2011

LesMigraS der Lesbenberatung Berlin bedankt sich bei der Rosa-Luxemburg-Stiftung für die Auszeichnung mit dem Clara-Zetkin-Preis 2011.
Auch wenn Clara Zetkin damals nur auf zwei Aspekte der Lebensrealität von Frauen hingewiesen und diese sogar in einem hierarchischen Verhältnis zu einander gestellt hat, war ihr Ansatz im deutschen Kontext einer der ersten Ansätze in Bezug auf Mehrfachzugehörigkeit und Mehrfachdiskriminierung von Frauen. mehr Infos hier

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Dankeschön an unsere Rechtsanwältinnen!
Bei uns in der Lesbenberatung bieten zwei Rechtsanwältinnen ehrenamtlich einmal im Monat eine kostenlose Rechtsberatung an. Das Angebot ist sehr gefragt und in den letzen zwei Jahren konnten über 200 Klient_innen fachkundlichen Rat erhalten.
Ein herzliches Dankeschön für dieses große ehrenamtliche Engagement!

Barbara Wessel bietet Rechtsberatung zu den Themen Ausländer- und Asylrecht, Lebenspartnerschaft, Familienrecht, Binationale Paare an.
Die Beratung kann auch auf Englisch und Französisch stattfinden.
www.anwaeltinnen-kreuzberg.de

Nina Wittrowski bietet Rechtsberatung zu den Themen Lebenspartnerschaft, Stalking, Gewaltschutzgesetz, Mietrecht und Diskriminierung an.
Die Beratung kann auch auf English stattfinden.
www.kanzlei-wittrowski.de

Um einen Termin zur Rechtsberatung zu vereinbaren, bitten wir um Voranmeldung unter 030-2152000 oder per e-Mail an beratung@lesbenberatung-berlin.de

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Pressemitteilung zum Internationalen Tag gegen Homophobie und Transphobie (IDAHO_T) -17. Mai 2011

Die gesellschaftliche Akzeptanz gleichgeschlechtlicher Lebensweisen in Deutschland ist auch im Jahre 2011 noch nicht selbstverständlich. Unsere Erfahrungen in der Antidiskriminierungsarbeit und der psychosozialen Beratung zeigen, dass viele lesbische, schwule und bisexuelle Frauen, Männer und Trans*Menschen nach wie vor alltäglichen Anfeindungen, Angriffen und Belästigungen ausgesetzt sind: aufgrund ihrer Lebensweise, ihres Frau- und/oder Trans*-Seins, ihrer kulturellen Zugehörigkeiten oder Hautfarbe, ihrer  Behinderung/Beeinträchtigung, ihres Alters und/oder weil sie kein/wenig Geld haben. Oftmals treten diese vielfältigen Gewalterlebnisse miteinander verschränkt auf.

Eine Psychiatrisierung und Diskriminierung von LSBT* erfolgt aus der Mitte der Gesellschaft. Diese Haltungen haben historische Ursprünge und können nicht mal eben mit halbherzigen Umsetzungen von EU-Richtlinien oder medienwirksamen Phrasen aufgearbeitet werden. Dennoch wird Homophobie in den Medien und in der Politik oft nur als ein Thema für einige wenige gesellschaftliche Gruppierungen darunter überwiegend Migrant_innen dargestellt. Eine selbstkritische Auseinandersetzung der mehrheitsdeutschen Gesellschaft mit Homophobie und Transphobie findet selten statt.

Im Rahmen des IDAHO (International Day Against Homophobia) fordern wir:

  • eine mehrdimensionale Herangehensweise gegenüber jeglicher Form von Gewalt- und Diskriminierungsmechanismen. Damit meinen wir, dass Individuen Mehrfachdiskriminierung erfahren können (z.B. Rassismus und Transphobie, Antisemitismus und Homophobie, Diskriminierung Aufgrund körperlicher oder geistiger Beeinträchtigungen und Sexismus) und deshalb zusammengedacht werden müssen.
  • ein entschlossenes Entgegentreten der Kampagnen, die Homophobie kulturalisieren.
  • die Anerkennung von LSBTI-Identitäten als Asylgrund.
  • die landesweite Aufhebung des Diagnoseschlüssels und der pathologisierenden Stigmatisierung von transsexuellen, transgender, transidenten, polygender und intergeschlechtlichen Menschen. Trans* und Intergeschlechtlichkeit sind weder psychische oder physische Krankheiten, noch Gegenstand einer Diagnose.
  • die vollständige Gleichbehandlung von gleichgeschlechtlichen Partner_innen auf allen gesellschaftlichen Ebenen (z.B. juristisch, institutionell, staatlich und im Gesundheitswesen).
  • den bundesweiten Ausbau von Beratungsangeboten für LSBTI (Lesben, Schwule, Bisexuelle, Trans* und intergeschlechtliche Menschen) und die Förderung ihrer Vernetzung.
  • Fortbildungen und Schulungen zu Homophobie, Transphobie und Gewalt und Diskriminierung gegen intergeschlechtliche Menschen in Organisationen und Institutionen (z.B. im medizinischen und psychotherapeutischen Bereich, staatlichen Behörden und Ämtern, Schulen, Polizei).
  • die offiziell anerkannte Erweiterung des „Internationalen Tag gegen Homophobie“ auf einen „Internationalen Tag gegen Homophobie und Transphobie“ (IDAHO_T).

Die ganze Pressemitteilung, hier.


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Lesbenberatung Berlin e.V. distanziert sich von der Umfrage auf der Homepage von Broken Rainbow e.V.
Derzeit befindet sich auf der Homepage des Bundesverbandes Broken Rainbow e.V. eine „Umfrage zu Gewalt gegen Schwule, Lesben und Trans*Menschen“. Als Mitgliedsorganisation von Broken Rainbow e.V. möchten wir, die Lesbenberatung Berlin e.V., uns explizit von dieser Umfrage distanzieren.
... mehr Infos hier.

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Tapesh 2011: Workshops, Veranstaltungen, Filme/ Workshops, Events, Films

Das neue Tapesh-Programm für Frühling 2011 gibt es jetzt hier online!

Here you can find the 2011 spring program of Tapesh!

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Veranstaltung im Rahmen von Tapesh
Di 24.Mai 18 Uhr
LGBTIs show their trashy shorts.
Offen für alle LSBTI/ open to all LGBTI
auf Deutsch & in English
Ort/location: f.a.q. Laden, Jonasstraße 40, 12053 Berlin

LesMigraS lädt zu einer queeren (trash-) Kurzfilmnacht ein, bei der Ihr auch Eure neuesten Werke zeigen könnt. Wer einen Kurzfilm bis zu 12 Minuten hat, kann uns den bis zum 29. April 2011 einschicken. (LesMigraS, „Queer Shorts“, Kulmer Str. 20a, 10783 Berlin) Auf dem Programm stehen außerdem diverse (Trash-)Kurzfilme aus dem entzaubert Festivalprogramm 2010. Wir freuen uns auf Eure Filme!

LesMigraS invites you to a queer (trash) film night, where you can show your newest work! If you would like to participate, please send us your short films by 29th April 2011. (LesMigraS, „Queer Shorts“, Kulmer Str. 20a, 10783 Berlin). Your film/clip shouldn’t be more than 12 minutes long. We will also show a couple of shorts from entzaubert film festival’s 2010 programme.
We are very much looking forward to your films!

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LBT* Kickerturnier

am Freitag den 20. Mai um 20Uhr gibts ein LBT*- Kickerturnier in der Lesbenberatung!!

Wir möchten euch ganz herzlich zu unserem Kickerturnier in die Lesbenberatung Berlin einladen! Egal ob alleine oder im Team, ob Anfänger_in oder erfahrene Stürmer_in – ihr seid alle willkommen!

Kleines Startgeld (4Euro pro Team) und ganz viel Spass - wir freuen uns – Karo & Sabrina

Pressemitteilung zum Internationalen Tag gegen Rassismus 21.03.2011
Zum Internationalen Tag gegen Rassismus fordern wir:
kein gegeneinander Ausspielen von Rassismus und Homophobie, sondern die
Anerkennung von Rassismus als gesamtgesellschaftlichem Problem! Pressemitteilung als pdf

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English below*********************

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NEUE BÜCHER auf Englisch

LesMigraS und die Lesbenberatung Berlin e.V. haben ab März 2011 drei neue englischsprachige Bücher im Biblitheksangebot – den Roman Push von Sapphire und zwei Comics aus der Reihe Juicy Mother.  Bei Interesse könnt Ihr sie und viele andere spannende Bücher in der Lesbenberatung ausleihen. Viele schöne Lesemomente wünscht Euch das LesMigraS-Team!

Hier gehts zu den Rezensionen von unserer neuen Lektüre auf Englisch.

NEW BOOKS in English

LesMigraS and the Lesbenberatung Berlin e.V. will have three new English books in the library from March 2011 – the novel Push by Sapphire and two comics by different artists from the Juicy Mother series. If you are interested you can come and borrow them in the Lesbenberatung.

We have also other interesting books in our library. LesMigraS wishes you great reading moments!   

Here you can find the reviews on the new books in English.

 

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Mehrsprachiges Empowerment Material zum Umgang mit Gewalt und Mehrfachdiskriminierung!
Im Rahmen von Tapesh – „Mit Herz und Vision gegen Gewalt und Diskriminierung“ haben wir einen Flyer sowie umfangreiches Onlinematerial für Sie erstellt.

Neuer Flyer: Gewalt oder Diskriminierung erfahren? Das können Sie tun! Handlungsstrategien für Lesben, Schwule, Bisexuelle, Trans* & intergeschlechtliche Menschen.

Der zweisprachige Flyer (deutsch/englisch) informiert über vielseitige Handlungsmöglichkeiten und möchte LSBTI zu einem selbstbestimmten Umgang mit Gewalt- und Diskriminierungserfahrungen ermutigen. Ebenso gibt er Informationen über kostenlose Unterstützungsangebote in Berlin.
Ergänzt wird der Flyer durch ein umfangreiches Onlinematerial in den zehn Sprachen unserer Webseite.

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Stellenangebot
LesMigraS, der Antidiskriminierungs- und Antigewaltbereich der Lesbenberatung Berlin, sucht zum 15. Mai 2011 eine_n Mitarbeiter_in für die Antidiskriminierungs- und Antigewaltarbeit

Bewerbungsfrist verlängert!: 15.04.2011
Stellenausschreibung als pdf

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Unser Empowerment-Projekt Tapesh sucht ab 1. April 2011 eine_n Praktikant_in. Mehr Infos dazu hier.

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LesMigraS sucht eine_n Sozial-Pädagog_in für beraterische Tätigkeiten
und Casemanagement
zur Unterstützung der Kampagne zum Thema „Gewalt und
Mehrfachdiskriminierungserfahrungen von lesbischen, bisexuellen Frauen und
Trans* Menschen in Deutschland“.
Bewerbungsfrist: 31.03.2011
Honorarausschreibung als pdf

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21.03. Internationaler Tag gegen Rassismus

Zum Internationonalen Tag gegen Rassismus möchten wir auf folgende Veranstaltungen hinweisen:

Diskussionsveranstaltung „Rassistische Polizeigewalt in Berlin“ am Montag 21. März 2011, 18 Uhr.
Veranstaltet vom Migrationsrat Berlin Brandenburg (mrbb) und der Kampagne für Opfer rassistischer Polizeigewalt (KOP)
Wo? Migrationsrat Berlin Brandenburg e.V. Oranienstr. 34, 10999 Berlin

Dienstag 22.03.2011: Bundesweiter Aktionstag gegen institutionellen Rassismus
17:00 Heinrichplatz, Kreuzberg
Kundgebung, Ausstellung zu Situation in Flüchtlingslagern in Berlin und Brandenburg und öffentliche Briefaktion
Abolish! Discriminatory laws against refugees! Gegen das Asylbewerberleistungsgesetz, Residenzplicht und alle anderen rassistischen Sondergesetze!

Filmabend am Dienstag, 15. März 2011
Beginn 18:30, Ort: Lesbenberatung Berlin e.V./ Kulmerstraße 20a

LesMigraS lädt zum Filmabend ein. Mit Ring Frei als Vorfilm und Beautiful Boxer als Hauptfilm möchten wir Euch am Dienstag, den 15. März 2011 zwei empowernde Boxfilme zeigen. Tom Weller, der Regisseur des Kurzfilms Ring Frei, ist für ein anschließendes Gespräch angefragt.

Kurzbeschreibung der Filme:

Ring Frei von Tom Weller
(Deutsch, 4:30min)
Ein Trans*mann bereitet sich auf seinen ersten offiziellen Boxkampf vor. Zuvor muss er sich im Aufwärmbereich mit Sexismen und Transphobie auseinandersetzten.

Beautiful Boxer
von Ekachai Uekrongtham
(Deutsch, 120min)
Basierend auf einer realen Geschichte handelt Beautiful Boxer von dem Leben der Muaythai Boxmeisterin Parinya Charoenphol. Als Kind und Jugendliche spürt Parinya Charoenphol den Unterschied zwischen dem Körper, in dem sie von ihrer Umwelt definiert wird und der geschlechtlichen Identität die sie hat. Um ihre Familie finanziell zu unterstützen beschließt sie zuerst als Junge und dann als Trans*frau in den Boxring zu steigen

8. März Internationaler Frauentag

Hier ist unsere Presseerklärung zu 100 Jahren Frauenbewegung

Gemeinsam zur Demonstration in Potsdam

LesMigraS ruft auf, die Forderungen von Women in Exile zu unterstützen:

 

„Kein Lager für Frauen! Abschaffung aller Lager!“

 

Seit 100 Jahren ist der 8. März ein Tag, der für die Kämpfe von Frauen für ihre Rechte und Interessen steht.

Frauen werden aber nicht „nur“ diskriminiert weil sie Frauen sind. Frauen sind ebenso betroffen von Rassismus, Homophobie, Trans*phobie, etc.

Wir fordern die mehrdimensionale Betrachtung von Unterdrückungs- und Machtstrukturen in denen Frauen sich befinden!

 

In diesem Jahr unterstützen wir die Forderungen der Gruppe Women in Exile (womeninexile.blogsport.de) einer Gruppe von Flüchtlingsfrauen und ehemaliger Flüchtlingsfrauen, die gegen die unerträglichen Lebensbedingungen für Frauen in Flüchtlingslagern kämpfen.

 

Seid dabei! Unterstützt Women in Exile!

Wir treffen uns am 08.03.2011 um 15.30 Uhr am S-Bhf. Yorckstr (S1)und um 16.30 Uhr am S-Bhf. Potsdam Babelsberg, Rudolf-Breitscheid-Straße/Karl-Liebknecht-Straße

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Stellenausschreibung:
LesMigraS, der Antidiskriminierungs- und Antigewaltbereich der Lesbenberatung Berlin, sucht zum 15. Mai 2011 eine_n Mitarbeiter_in für die Antidiskriminierungs- und Antigewaltarbeit.
Zur Stellenausschreibung, hier.

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Teamer_innen, Referent_innen und Künstler_innen für Tapesh:
LesMigraS sucht bis zum 07.Februar 2011 Referent_innen und Teamer_innen, Künstler_innen und Performer_innen für das Empowerment-Programm von Tapesh 2011. Mehr dazu, hier.

Tapesh Empowerment Project is calling for workshop instructors, speakers and artist:
LesMigraS is looking for speakers, workshop instructors, artists and performers for this year's event programme of Tapesh. Deadline is the 7th February 2011 Find more information, here.

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Praktikant_in zur Unterstützung von LesMigraS gesucht
LesMigraS, der Antidiskriminierungs- und Antigewaltbereich der Lesbenberatung Berlin, sucht Praktikant_innen im Bereich Empowerment und Antigewaltarbeit. Beginn ab März (oder später), für min. 3 Monate. Wir freuen uns auf deine Bewerbung!
Mehr Informationen unter http://lesmigras.de/praktikum.html
 
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Die quantitative Befragung zu Gewalt- und Mehrfachdiskriminierungserfahrungen von lesbischen/bisexuellen Frauen und Trans*Menschen ist offline. Wir danken allen, die mitgemacht haben!
Damit ist ein großer Schritt gemacht, doch unsere Kampagnenarbeit geht weiter - was es Neues gibt, erfahren sie dann hier auf den Seiten.

LesMigraS campaign
Our survey about lesbian, bissexual women's and Trans* people´s experiences of violence and discrimination is offline since the 30.11.2010. We want to thank you for your time, your candidness and your confidence. The results will be available in Summer/Fall 2011. Please take a look at our Homepage.

Fortbildung
Liebe Kolleg_innen,
auf vielfachen Wunsch bietet die AG "Unterstützungsangebote für gewaltbetroffene lesbische Frauen"
eine Fortbildung für Frauen- und Trans*projekte in der Lesbenberatung Berlin e.V. zum Thema
Gewalt in lesbischen Beziehungen.
am 26.01.2011 von 10-13 Uhr an. Eine Anmeldung ist bis zum 19.01.2011 erforderlich.
Weitere Infos zur Fortbildung und Anmeldung, pdf.

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Verbindungen Sprechen
Am 18. November fand in der Werkstatt der Kulturen unsere Empowerment-Veranstaltung »Verbindungen Sprechen« zu Rassismus und Transphobie in LSBTI-Kontexten statt.
Wir möchten allen Teilnehmenden und Mitwirkenden für einen sehr lebendigen und anregenden Nachmittag und Abend danken!

Nachdem die Referent_innen Jannik Franzen, Koray Yılmaz-Günay und Joy Zalzala viele Anregungen zum Thema gegeben, sowie kritische Fragen aufgeworfen haben, tauschten sich die ca. 80 Teilnehmenden in fünf Workshops zu Handlungsstrategien im Umgang mit Rassismen und Transphobien aus – sowohl als Mehrfachzugehörige als auch als Verbündete. Die vielfältigen Strategien und Perspektiven wurden dann beim Abschlussplenum zusammengetragen.
Eine Dokumentation der Veranstaltung, sowie weiterer Aktivitäten und Workshops im Rahmen des Empowerment Projekts »Tapesh – Mit Herz und Vision gegen Gewalt und Diskriminierung« wird Anfang nächsten Jahres erscheinen.
Mehr Informationen über Aktivitäten und laufende Workshops von Tapesh erfahrt ihr unter www.lesmigras.de/tapesh.html und auf unserer Facebook-Seite.

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Praktikant_in zur Unterstützung von LesMigraS gesucht
Wir suchen eine_n Praktikant_in im Bereich Empowerment und Antigewaltarbeit. Mehr Infos zum Praktikum, hier (pdf)

Empowerment-Workshops dieses Wochenende!
Es gibt noch ein paar freie Plätze! Ruft uns an oder schreibt eine Email.
info@lesmigras.de (Bitte Titel des Workshops in den Betreff schreiben.)
Alle Workshops sind kostenlos!

So, 12.12.2010, 11:00-18:00
„Ich bin Trans*. Und Sie?“Empowerment Workshop für Trans*menschen
Workshop für trans* Menschen
Dan Christian Ghattas und N.N.   

Was antworte ich, was sage ich, bei grenzüberschreitenden Fragen und wie kann ich mich gegen das Eindringen in die Intimsphäre oder blöde Anmachen wehren? In diesem Workshop für Trans*menschen geht es darum Möglichkeiten zu finden, in solchen Fällen bei und in sich zu bleiben, den eigenen Standpunkt zu vertreten und sich gegen Unverschämtheiten abzugrenzen. Ausgangsgedanke des Workshops ist, dass man das am besten erreicht, wenn man in sich ruht und sich selbst gut findet. Besonders wird es auch um die Erfahrungen von mehrfacher Grenzüberschreitungen, wie sie z.B. Trans*menschen mit (wirklichem und vermeintlichem) Migrationshintergrund, Trans*menschen of Colour und Trans*menschen mit Behinderungen erleben, gehen.

Mo, 13.12.2010, 10:00-17:00
Nein-Sagen für Anfänger_innen    
Workshops für trans* und intergeschlechtliche Menschen, andere interessierte willkommen
Sprache: Deutsch
Kai Sofia Kumpmann und N.N.

Im Alltag für sich eintreten können – sowohl im privaten als auch im beruflichen Kontext – ist nicht immer einfach. Besonders trans- und intergeschlechtliche Themen neigen selbst in schwullesbischen Zusammenhängen dazu, unterzugehen. Dabei kann „Nein" oder „das ist mir wichtig“ sagen das Leben erleichtern und verschönern. Workshopinhalt sind Übungen zu Körpersprache und solchen  Konfliktsituationen - ein Herausfinden und Ausprobieren. Dazu gibt es Hintergrundinformationen, Tipps und Tricks sowie Spaß und Lachen.

Liebe Kicker-Queens und –Kingz,

die Tage werden kälter und der Winter naht - die beste Jahreszeit also, um die langen Abende mit netten Menschen am Kickertisch zu verbringen!

Wir möchten euch am Freitag den 03.12.10 ganz herzlich zu unserem Kickerturnier in die Lesbenberatung Berlin einladen!
Los geht’s um 20h. Egal, ob alleine oder im Team, ob Anfänger_in* oder erfahrene_r Stürmer_in, ihr seid alle willkommen! Es gibt ein kleines Startgeld und tolle Preise!

Die Räume der Lesbenberatung findet ihr in der Kulmer Str. 20a, 2. Hinterhof im 4. Stock. Der Zugang und die Räume sind barrierefrei offen für alle LesBiTrans* Menschen.

Wir freuen uns auf euch!

Sabrina und Karo

* Wir benutzen diese Schreibweise um aufzuzeigen, dass es mehr als zwei Geschlechtsidentitäten gibt. Der Unterstrich bietet Raum für selbst gewählte Identitäten, für mehr als nur weiblich und männlich.

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Verbindungen sprechen - Empowerment-Veranstaltung zu Rassismus und Transphobie in LSBTI- Kontexten
Wann? 18. November 2010 von 16-20 Uhr, Einlass ab 15:30 Uhr
Wo? Werkstatt der Kulturen, Berlin-Neukölln
*rollstuhlgerecht, mit Gebärdendolmetscher_innen*
Mehr Informationen zur Veranstaltung, hier.

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Alle Menschen sind anders - normal gibt´s nicht!
- Dialogtisch im Rahmen der interkulturellen Tage des Dialogs, am Freitag 12. November, 18-20 Uhr.
Veranstaltet von JuLe u.LesMigraS / Lesbenberatung Berlin e.V. und Bequit Interkulturelles Familienzentrum Schöneberg
Mehr Informationen zum Dialogtisch, hier.

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Neu: Unser Gewaltverständnis
Lesen sie unser aktualisiertes Gewaltverständnis und die 12 Grundlagen unserer Antigewalt- und Antidiskriminierungsarbeit

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Transphobie und Mehrfachdiskriminierung in der Lesbischen, Bi-Szene
Unser Workshop auf der Trans*tagung "Trans* ist für alle da!", mehr Informationen zum Workshop und zur Tagung unter Trans* Veranstaltungen.

Trans*tagung Berlin
Trans* ist für alle da!
Vom 7.-10. Oktober 2010  findet im Pfefferwerk die nächste Transtagung statt.
Das Programm und Anmeldemöglichkeit findet ihr online unter www.transtagung.tk

LesMigraS sucht Teamer_innen für eine Workshopreihe 2010/2011
Mit unserem Empowerment Projekt Tapesh – mit Herz und Vision gegen Gewalt und Diskriminierung organisieren wir ab Herbst 2010 bis Sommer 2011 eine Workshopreihe für LSBTI Menschen. Dafür sucht LesMigraS Teamer_innen. 
Frist: 13. September 2010
Stellenausschreibung als pdf, hier.

Pressekonferenz am 09.09.10: Kampagne zu Gewalt- und Mehrfachdiskriminierungserfahrungen. Zur Presseerklärung, hier.

Türkische Version Online!
Der Fragebogen kann nun auf türkisch online ausgefüllt werden.

Demo gegen Buchpräsentation von Sarrazin
Am Montag 30. August 2010 stellt Necla Kelek das Buch von Thilo Sarrazin vor, in dem er seine rassistischen Äußerungen zusammenfasst und zuspitzt.
Kommt zu dem angemeldeten Protest:
30. August 2010, 10:00 Uhr
Haus der Bundespressekonferenz
Schiffbauerdamm 40
(in der Nähe vom Bundestag)
weitere Info's hier, beim Bündnis Rechtspopulismus Stoppen

Veränderte Öffnungszeiten im Sommer
Zur Zeit haben wir veränderte Öffnungszeiten:
Im August dienstags nur bis 15.00 Uhr und donnerstags erst ab 12.00 Uhr.
Bitte auch die Ansage auf dem Anrufbeantworter beachten, der regelmäßig abgehört wird.

Projekt-Mitarbeiter_in gesucht!
LesMigraS sucht ab 15.09.2010 zur Erweiterung des Kampagnen-Teams ein_e Mitarbeiter_in zur inhaltlichen Konzeption, Begleitung und Durchführung einer Kampagne zum Thema „Gewalt- und
Mehrfachdiskriminierungserfahrungen von lesbischen/bisexuellen Frauen und Trans* Menschen in Deutschland“.

Wissenschaftler_in zur Durchführung einer empirischen Studie gesucht!

LesMigraS sucht ab 01.09.2010 zur Erweiterung des Kampagnen-Teams eine_n Wissenschaftler_in zur Auswertung, Begleitung und Durchführung einer quantitativen Befragung und methodischen Konzeption einer qualitativen Studie zum Thema „Gewalt- und Mehrfachdiskriminierungserfahrungen von lesbischen/bisexuellen Frauen und Trans* Menschen in Deutschland“.

Wir präsentieren Euch unsere neuen Link-Seiten!
Sortiert nach Schwerpunkten findet Ihr verschiedene Link-Sammlungen, welche jeweils in Berlin, überregional und weitere Städte eingeteilt sind.

  • LSBTI Seiten - eine Auswahl an LSBTI Seiten, mit einem Schwerpunkt auf LSBTI-Organisationen und Projekte
  • Seiten von und für Migrant_innen und Frauen / Trans* of Color
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    (t) - kennzeichnet Projekte, die sich ausdrücklich an Trans* Personen richten
    (b) - kennzeichnet Projekte, die sich als barrierefrei beschreiben

Stellenausschreibung Psycholog_in
Frist Verlängert bis 13. August  2010!

Stellenausschreibung Sozial-Pädagog_in
Frist Verlängert bis 13. August 2010!

Was ist Mehrfachdiskriminierung? Lesen Sie unseren aktuellen Text zum Thema Mehrfachdiskriminerung, Mehrfachzugehörigkeit und Antidiskriminierungsarbeit!

Keinen Fußbreit den RassistInnen!
Proteste am 17. Juli 2010 ab 12.00 Uhr auf dem John-F.-Kennedy-Platz vor dem Rathaus Schöneberg
Unter dem Deckmantel von Islamkritik, Frauen- und BürgerInnenrechten versucht nun die selbsternannte Bürgerbewegung „pro Deutschland“ einen rassistischen Konsens in Berlin gesellschaftsfähig zu machen. “pro Deutschland“ – eine Koalition aus „geläuterten Nazis“, RassistInnen und SozialdarwinistInnen – will ihren Ableger „Pro Berlin“ bei ihrem Bundesparteitag in Berlin am 17. Juli in Startposition für die Abgeordnetenhauswahl 2011 bringen.
mehr Info's unter http://rechtspopulismusstoppen.blogsport.de

Klares Signal gegen Rassismus.
Judith Butler lehnt Zivilcourage-Preis des Berliner-CSD e.V. ab.
Wir begrüßen Judith Butlers Entscheidung den Zivilcouragepreis des Berliner CSD e.V. abzulehnen und freuen uns über die explizite Würdigung von LesMigraS in ihrer Rede.

Am 19. Juni 2010 lehnt die international renommierte Gender- und Queer-Theoretikerin Judith Butler den Zivilcourage-Preis des Berliner CSD e.V. ab. In ihrer Rede betont Butler die Notwendigkeit antirassistische Politik als wesentlichen Teil der Arbeit gegen Homophobie zu sehen. Sie distanzierte sich (dabei ) von der Komplizenschaft einiger Veranstalter_innen mit Rassismus einschließlich antimuslimischen Rassismus... hier geht es zur Stellungnahme als pdf.

Mehr zum Thema:

Video zu Butlers Rede

Aktuelle Stellenausschreibung: Koordination und Durchführung eines Projektes zum Empowerment von lesbischen, schwulen, bisexuellen, trans* und intergeschlechtlichen Personen Fristverlängerung bis 20.Juni!

Homophobie – (k)ein Thema mehr für Deutschland?
Am 17.5.2010 jährt sich der Internationale Tag gegen Homophobie und Transphobie zum fünften Mal

Auch wenn es sich für manche so anfühlt als sei die Akzeptanz von LSBT Lebensweisen ein
gewachsener Grundpfeiler des europäischen Selbstverständnisses, dem ist nicht so.
De facto wurde Homosexualität in Deutschland erst 1994 durch die Abschaffung des §175
entkriminalisiert. Die gesellschaftliche Akzeptanz gleichgeschlechtlicher Lebensweisen in Deutschland ist auch heute noch nicht selbstverständlich... die ganze Presseerklärung

Keine Instrumentalisierung von Erinnerungs- und Gedenkpolitik
Stellungnahme zum Offenen Brief der Leiter_innen der KZ-Gedenkstätte
In dem Offenen Brief vom 18.März 2010 an den Staatsminister warnen die Leiter_innen vieler bundesdeutscher KZ-Gedenkstätten und andere (prominente) Personen des öffentlichen Lebens vor der „Verzerrung und Verfälschung der Geschichte wie des Andenkens an die Verfolgten«. Grund dafür ist die Wettbewerbsausschreibung für den Film, der im Denkmal für die im NS verfolgten Homosexuellen als Endlosschleife läuft. Die Ausschreibung eröffnet die Möglichkeit, dass künftig auch eine lesbische Kussszene gezeigt werden könnte, was die Unterzeichner_innen des Briefes zu der Warnung veranlasste.... zur Stellungnahme


Zum internationalen Tag gegen Rassismus fordert LesMigraS die sofortige Beendigung der Kriminalisierung von Migrant_innen und People of Color durch  LSBT  Organisationen!

Wer denkt Rassismus sei in Deutschland nur ein Randphänomen, irrt sich gewaltig.  Rassismus existiert leider immer noch in der Mitte unserer Gesellschaft. Sind Lesben und Schwule aufgrund ihrer eigenen Ausgegrenztheit sensibler gegenüber Ungerechtigkeiten und somit auch sensibler gegenüber Rassismus?  Unsere Erfahrung hat leider gezeigt, dass... Text zum Internationalen Tag gegen Rassismus, hier.

Am 7.03.2010 ist in in der Tageszeitung TAZ ein Artikel über LesMigraS erschienen: Frauen fordern Begegnung auf Augenhöhe. Die Beratungsstelle LesMigraS kämpft dafür, dass lesbische Migrantinnen ... zum Artikel, hier.

10 Jahre LesMigraS: Eindrücke der Fachtagung "Mehrfachzugehörige als ImpulsgeberInnen" im September 20009 mit Bildern, Grußworten, Impressionen.

Quelle: http://www.lesmigras.de